{"id":1218,"date":"2018-12-03T15:58:00","date_gmt":"2018-12-03T14:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/marioporten.de\/?p=1218"},"modified":"2018-12-03T15:58:00","modified_gmt":"2018-12-03T14:58:00","slug":"fuehrungskraefte-verkennen-sich-selbst-studienergebnisse-voller-widersprueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=1218","title":{"rendered":"F\u00fchrungskr\u00e4fte verkennen sich selbst &#8211; Studienergebnisse voller Widerspr\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p>Was sind die wichtigsten Personalthemen der Zukunft? Eine solche Frage wird zum Jahresende nat\u00fcrlich besonders gerne diskutiert, denn \u00fcberall werden jetzt die Schwerpunkte des Jahrs 2019 besprochen &#8211; so auch in den Personalabteilungen der Unternehmen.<\/p>\n<p>Folgt man einer Studie der BWA Akademie, so gibt es ein ziemlich eindeutiges Ergebnis, denn 92% der befragten Personalverantwortlichen halten <strong>Mitarbeiterbindung<\/strong> f\u00fcr das wichtigste HR-Zukunftsthema.\u00a0 Hauptgr\u00fcnde sind u. a. der sich nach Meinung der Befragten weiter versch\u00e4rfende Fachkr\u00e4ftemangel, fehlende Weiterbildung sowie psychische Erkrankungen wie z.B. Burnout. Immerhin rund 75% der Befragten f\u00fchren diese Gr\u00fcnde an. Die Personalverantwortlichen kommen denn auch zu einer eindeutigen Empfehlung, demnach die Unternehmen versuchen sollen, die Work-Life-Balance ihrer Besch\u00e4ftigten zu verbessern &#8211; dies gilt sowohl f\u00fcr Nachwuchskr\u00e4fte als auch f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmer, die sogenannten &#8220;Golden Workers&#8221;.<\/p>\n<p>Diese Empfehlung f\u00fchrt schnell zu der Frage, welchen Beitrag denn die F\u00fchrungskr\u00e4fte leisten k\u00f6nnen. Der Fehlzeiten Report 2018 des wissenschaftlichen Instituts der AOK, f\u00fcr den mehr als 2000 Besch\u00e4ftigte befragt wurden, kommt zu eindeutigen Empfehlungen. Sinn stiften &#8211; das sei eine der wesentlichsten Aufgaben von F\u00fchrungskr\u00e4ften und das k\u00f6nnen wir aus unserer Beratungspraxis nur best\u00e4tigen. Die Studie unterlegt dies mit harten Fakten, die manch einen Unternehmer aufhorchen lassen sollten. Besch\u00e4ftigte, die ihre Aufgabe als sinnvoll empfinden, waren im vergangenen Jahr im Durchschnitt 9,4 Tage krank. Besch\u00e4ftigte, die ihrer T\u00e4tigkeit nicht so viel Sinn abgewinnen konnten, waren mehr als doppelt so viele Tage (19,6) krank. Die Studie legt auch gleich klare Empfehlungen vor, wie F\u00fchrungskr\u00e4fte ein Umfeld schaffen k\u00f6nnen, in dem Mitarbeiter sich wohlf\u00fchlen und Sinn erleben.\u00a0 Dabei ist einer der wichtigsten Aspekte, die Mitarbeiter den eigenen F\u00e4higkeiten entsprechend einzusetzen. Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die geleistete Arbeit zu erhalten ist ein &#8220;Dauerbrenner&#8221; in allen Studien, wird aber auch in dieser Studie wieder als wichtiger Erfolgsfaktor genannt. Ein gutes Verh\u00e4ltnis zu den Kollegen (98%), ein angenehmes Betriebsklima (97%) und ein gutes Verh\u00e4ltnis zur F\u00fchrungskraft (92%) nannten die Befragten als weitere wichtige Bestandteile eines Arbeitsumfeldes, in dem sie sich wohlf\u00fchlen und Sinn erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1115\" src=\"http:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_129986503_S-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p>An dieser Stelle dr\u00e4ngt sich mir der Satz auf: &#8220;Und da waren sie wieder, die vier Erfolgsfaktoren f\u00fcr Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation!&#8221;<\/p>\n<p>Schon so oft haben uns Studien in den letzten Jahren die immer gleichen vier Erfolgsfaktoren f\u00fcr Arbeitszufriedenheit und Mitarbeitermotivation vor Augen gef\u00fchrt:<\/p>\n<ul>\n<li>eine sinnvolle T\u00e4tigkeit, durch die mit den eigenen F\u00e4higkeiten ein relevanter eigener Beitrag zu einem \u00fcbergeordneten Ganzen geleistet wird,<\/li>\n<li>die Arbeitskollegen,<\/li>\n<li>der direkte Vorgesetzte,<\/li>\n<li>die Work-Life-Balance, oder welchen Begriff sie auch immer daf\u00fcr nehmen m\u00f6chten, die gerade bei Generation Y rasant an Bedeutung gewinnt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8220;Daf\u00fcr tun wir doch schon alles&#8221;, h\u00f6re ich die meisten F\u00fchrungskr\u00e4fte sagen. Da unterliegen sie allerdings einem entscheidenden Irrtum.<\/p>\n<p>Die Online Jobb\u00f6rse Stepstone und die Managementberatung Kienbaum haben rund 13500 Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte befragt, wie sie gerne gef\u00fchrt werden m\u00f6chten bzw. wie sie glauben zu f\u00fchren. Die Widerspr\u00fcche k\u00f6nnten gr\u00f6\u00dfer kaum sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1223\" src=\"http:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_167934543_S-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_167934543_S-300x193.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_167934543_S-768x495.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_167934543_S.jpg 863w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Eine F\u00fchrung, die auf Zielen und strenger Kontrolle basiert (transaktionale F\u00fchrung) w\u00fcnschen sich heute nur noch 22% der Befragten. Auch ist die &#8220;Laissez-faire-F\u00fchrung&#8221;, bei der keine oder kaum aktive F\u00fchrung stattfindet, nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Nur 27% der Befragten w\u00fcnschen sich diesen F\u00fchrungsstil. Etwas salopp formuliert k\u00f6nnte man sagen, diese beiden F\u00fchrungsstile sind &#8220;out&#8221;.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite haben die Befragten ein ziemlich klares Bild davon, wie sie gef\u00fchrt werden m\u00f6chten. So w\u00fcnschen sich etwa 90% eine transformationale F\u00fchrungskraft, die als Vorbild agiert und motivierende Visionen vermitteln kann. Ebenso viele Befragte w\u00fcnschten sich eine strategische F\u00fchrungskraft, die klare Ziele formuliert und konstruktives Feed-Back gibt. 84% w\u00fcnschten sich eine ethische F\u00fchrung, die wertorientiert handelt und die Selbst\u00e4ndigkeit der Mitarbeiter f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>So weit &#8211; so eindeutig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1221\" src=\"http:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/selbst-vs-fremd-300x241.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/selbst-vs-fremd-300x241.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/selbst-vs-fremd-768x617.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/selbst-vs-fremd-1024x823.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/selbst-vs-fremd-1200x965.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Quelle: managerseminare 12\/2018<\/p>\n<p>Erschreckend f\u00e4llt dann der Vergleich aus Selbst- und Fremdbild aus, wie die vorstehenden Zahlen belegen. W\u00e4hrend die befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte sich fast durchg\u00e4ngig ein gutes Zeugnis ausstellten und sich f\u00fcr transformationale, ethische und strategische F\u00fchrer hielten, kamen die befragten Mitarbeiter zu vollkommen anderen Einsch\u00e4tzungen. Besonders vernichtend f\u00e4llt dabei das Urteil im Bereich der ethischen F\u00fchrung aus &#8211; Werte spielen offenbar im Alltag kaum eine Rolle. Wenn ein derart gro\u00dfer Widerspruch zwischen Selbst- und Fremdbild vorliegt, verwundert es nicht, dass so viele Mitarbeiter unzufrieden und demotiviert sind. Es kommt hinzu, dass dieser Widerspruch von Selbst- und Fremdbild auch nicht neu ist &#8211; \u00e4ltere Studien zeigen \u00e4hnliche Ergebnisse.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Anfang dieses Beitrages: Wenn Mitarbeiterbindung das wichtigste Ziel der Personalverantwortlichen in den Unternehmen ist, dann muss der Wahrnehmungswiderspruch zwischen F\u00fchrungskr\u00e4ften und Mitarbeitern schnellstm\u00f6glich aufgel\u00f6st werden, denn wie wollen die F\u00fchrungskr\u00e4fte Mitarbeiter binden, die t\u00e4glich frustriert sind und deren Bed\u00fcrfnisse nicht befriedigt werden? Die Antwort dr\u00e4ngt sich auf: gar nicht.<\/p>\n<p>Zum Abschluss noch ein Gedanke zu der Frage, warum es eine so gro\u00dfe Differenz zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung gibt. Ich will mir nicht anmassen, daf\u00fcr die Gr\u00fcnde definitiv zu kennen, sondern eher meine Beobachtungen aus der Zusammenarbeit mit vielen F\u00fchrungskr\u00e4ften schildern. Immer noch erlebe ich randvolle Terminkalender, zahllose Sitzungen, sich oft widersprechende Zielvorgaben und viel Druck, Ergebnisse zu liefern. Trotz moderner Medien und der Tatsache, dass nahezu jeder \u00fcber Digitalisierung spricht, treffe ich F\u00fchrungskr\u00e4fte, die pro Jahr 80.000 km im Auto unterwegs sind. F\u00fchrungskr\u00e4fte, die selbst bei einem kaum zweist\u00fcndigen Abendessen mit mehrmonatigem Terminvorlauf sich mehrfach entschuldigen m\u00fcssen, weil auf einem ihrer Handys ein Gespr\u00e4ch eingeht, das sie unbedingt annehmen m\u00fcssen. Ich k\u00f6nnte viele weitere Beispiele anf\u00fchren &#8211; lassen wir es dabei. Auf der Strecke bleiben zwei Dinge: die Zeit sich Feed-Back einzuholen und damit sich selbst zu hinterfragen und entwickeln zu k\u00f6nnen. Wie sehen mich meine Mitarbeiter? Dar\u00fcber m\u00fcsste jede F\u00fchrungskraft eigentlich regelm\u00e4\u00dfig mit seinen Mitarbeitern reden und zwar ohne Zeitdruck und ohne sich gleich zu rechtfertigen. Denn solche Erkenntnisse sollten im zweiten Teil reflektiert werden -nur wer sich selbst immer wieder in Frage stellt, kann gegensteuern und seinen Weg korrigieren, bevor dieser in die Irre f\u00fchrt. Das alles kostet Zeit, die viel zu oft heute nicht vorhanden ist, oder doch? Vielleicht wollen sich viele F\u00fchrungskr\u00e4fte diese Zeit auch einfach nicht nehmen, denn der Blick in den Spiegel ist zweifelsohne nicht immer angenehm.<\/p>\n<p>Erfreulicher Weise gibt es auch positive Beispiele. So rief mich vor einigen Tagen ein Vorstand an, der sich selbst mal wieder reflektieren will. Als ich ihn fragte, wie viel Zeit er denn daf\u00fcr habe, \u00fcberraschte mich die Antwort fast selbst ein wenig: &#8220;Zwei Tage sollten wir uns gemeinsam schon nehmen.&#8221; Das tun wir jetzt im Fr\u00fchjahr in angenehmer Atmosph\u00e4re in einem sch\u00f6nen Hotel am Strand &#8211; gro\u00dfartig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1183\" src=\"http:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_33698219_XS-1-300x166.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_33698219_XS-1-300x166.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_33698219_XS-1.jpg 466w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das neue Jahr steht vor der T\u00fcr &#8211; Zeit f\u00fcr gute Vors\u00e4tze. Vielleicht ist ja Zeit f\u00fcr sich selbst und zur Selbstreflexion f\u00fcr die ein oder andere F\u00fchrungskraft ein guter Vorsatz, der 2019 umgesetzt wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1224\" src=\"http:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_98617199_S-1-300x102.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_98617199_S-1-300x102.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_98617199_S-1-768x261.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_98617199_S-1-1024x348.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_98617199_S-1.jpg 1188w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 85vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Quelle aller zitierten Studien: <em>managerseminare 12\/2018<\/em>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sind die wichtigsten Personalthemen der Zukunft? 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