{"id":3889,"date":"2022-01-29T05:00:00","date_gmt":"2022-01-29T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/marioporten.de\/?p=3889"},"modified":"2022-01-28T09:42:31","modified_gmt":"2022-01-28T08:42:31","slug":"arbeitswelt-und-fuehrung-aktuelle-trends-und-umfragen-ausgabe-29-01-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=3889","title":{"rendered":"Arbeitswelt und F\u00fchrung: aktuelle Trends und Umfragen, Ausgabe 29.01.2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Erst vor ein paar Tagen (10.01.2022) habe ich in meinem Blog einen Blick auf eine Studie zum Thema Depressionen geworfen. Rund 40% der Befragten in dieser Studie hatten schon einmal eine diagnostizierte Depression oder nahmen an, sie seien an einer Depression erkrankt, ohne dass sie diese von einem Arzt diagnostizieren lie\u00dfen. Nun legt eine Befragung im Auftrag der Dekra den Schluss nahe, dass gerade psychische Erkrankungen von den Arbeitgebern oft ignoriert werden. Von den 1.014 befragten Besch\u00e4ftigten gaben n\u00e4mlich nur 31% an, dass es in ihrem Unternehmen eine psychische Gef\u00e4hrdungsbeurteilung gibt. Kein Wunder also, dass die Studienautoren an die Unternehmen appellieren, dieses Thema ernst zu nehmen. Seit Jahren nehmen in allen Ver\u00f6ffentlichungen der gro\u00dfen Krankenkassen die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen kontinuierlich zu und sind vielfach bereits zur Hauptursache f\u00fcr Krankschreibungen geworden. Im Jahr 2020 wurde mit 265 Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen pro 100 Besch\u00e4ftigten ein neuer H\u00f6chstwert erreicht. Kaum verwunderlich angesichts der vielf\u00e4ltigen Herausforderungen, vor denen Menschen durch Corona pl\u00f6tzlich standen. Bei solchen Zahlen sollten die Unternehmen auch ein signifikantes Eigeninteresse haben, sich diesem Thema intensiver anzunehmen. 65% der Befragten hatten \u00fcbrigens den Eindruck, dass sich ihr Arbeitgeber aktiv um das Wohlbefinden und die Gesundheit seiner Mitarbeitenden k\u00fcmmert \u2013 insgesamt scheinen die Arbeitgeber also bereits auf einem guten Weg.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3252\" width=\"438\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-300x200.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-768x512.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/berries-2277-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 85vw, 438px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dass gerade das Thema psychischer Erkrankungen noch Nachholpotential bei den Unternehmen hat, k\u00f6nnte auch mit dem F\u00fchrungsverhalten der leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tun haben. Das jedenfalls legt eine Befragung der Fa. Softgarden, Anbieter einer Recruitingsoftware, nahe, in der 3.500 Bewerberinnen und Bewerber sowie 250 HR-Verantwortliche zu den k\u00fcnftigen Herausforderungen im F\u00fchrungsalltag befragt wurden. Gleichzeitig sollten die Studienteilnehmer auch einsch\u00e4tzen, wie gut die aktuellen F\u00fchrungskr\u00e4fte bereits heute auf diese Herausforderungen vorbereitet sind. W\u00e4hrend 88% der Befragten es f\u00fcr wichtig hielten, auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu achten, glaubten nur 39%, dass die F\u00fchrungskr\u00e4fte daf\u00fcr aktuell bereits die notwendigen F\u00e4higkeiten haben. Eine gr\u00f6\u00dfere Diskrepanz in den Einsch\u00e4tzungen ergab sich in keinem anderen Punkt!<\/p>\n\n\n\n<p>Auff\u00e4llig auch die Diskrepanz beim Thema F\u00fchrung auf Distanz. Hier glaubten 80% der Befragten, dass dieses Thema k\u00fcnftig eine wichtige F\u00fchrungsherausforderung ist. Nur 41% glaubten, dass die F\u00fchrungskr\u00e4fte daf\u00fcr bereits heute gut aufgestellt seien. Hier muss man sicher die Entwicklung der letzten zwei Jahre ber\u00fccksichtigen, in denen das Thema f\u00fcr viele F\u00fchrungskr\u00e4fte neu hinzugekommen ist. Die Diskrepanzen in diesem Bereich verwundern also nicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-1024x951.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3891\" width=\"534\" height=\"496\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-1024x951.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-300x279.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-768x714.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-1536x1427.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-2048x1903.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000170-1200x1115.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 534px) 85vw, 534px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Angesichts der weiteren Differenzen, etwa bei den Themen \u201eMitarbeitende motivieren\u201c oder \u201eZusammenarbeit organisieren\u201c, \u00fcberrascht es nicht, dass etwa die H\u00e4lfte der Befragungsteilnehmer auch daf\u00fcr pl\u00e4dierte, \u201eungeeignete\u201c F\u00fchrungskr\u00e4fte zu entlassen bzw. zu ersetzen. Aber selbst wenn Unternehmen dies wollten, d\u00fcrften sie in ein Dilemma laufen, denn ich habe schon mehrfach auf Studien verwiesen, dass gar nicht genug F\u00fchrungskr\u00e4fte nachwachsen. Verantwortung in Form von F\u00fchrung wird von vielen jungen Menschen heute gar nicht mehr angestrebt, also woher sollen neue F\u00fchrungskr\u00e4fte kommen? Vielleicht ist daher der zweite L\u00f6sungsansatz, der in dieser Befragung herausgearbeitet wurde, vielversprechender: Immerhin jeder dritte Bewerber und jeder vierte HR-Verantwortliche sprach sich daf\u00fcr aus, F\u00fchrungskr\u00e4fte zu reduzieren und st\u00e4rker auf Selbstorganisation der Teams zu setzen. Ein \u201eAllheilmittel\u201c wird auch das in meinen Augen allerdings nicht sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-1024x544.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3892\" width=\"523\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-1024x544.png 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-300x159.png 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-768x408.png 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-1536x815.png 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-2048x1087.png 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/gold-2771169-1200x637.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 523px) 85vw, 523px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mit einer weiteren wichtigen F\u00fchrungsaufgabe, n\u00e4mlich dem Feedback, haben sich Forscherinnen in zwei weiteren Experimenten mit insgesamt 250 Teilnehmenden befasst. Einigkeit herrscht sicher schnell darin, dass Feedback eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr die pers\u00f6nliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden ist. Es ist umso n\u00fctzlicher, je ehrlicher und qualifizierter es gegeben wird. Vermuten k\u00f6nnte man eigentlich, dass sich bei einer solchen Untersuchung keine geschlechtsspezifischen Unterschiede feststellen lassen, also M\u00e4nner und Frauen gleicherma\u00dfen ein qualifiziertes Feedback erhalten. Doch die Studie kommt zu anderen Ergebnissen. Frauen erhalten ganz offenbar ein weniger akkurates Feedback als M\u00e4nner und au\u00dferdem eines, das deutlich ins Positive verzerrt ist. Im Experiment wurde Frauen gegen\u00fcber deutliche Kritik vermieden und die den Probandinnen kommunizierte Bewertung wich um eine volle Note nach oben ab. Damit wurden Frauen viel st\u00e4rker in ihren Entwicklungsm\u00f6glichkeiten eingeschr\u00e4nkt als M\u00e4nner, denn wie soll jemand sein Verhalten \u00e4ndern, wenn ihm die Notwendigkeit dazu gar nicht vermittelt wird? Im Ergebnis kommen die beiden Forscherinnen dazu, dass Frauen in ihren M\u00f6glichkeiten, die eigenen Leistungen aufgrund des erhaltenen Feedbacks ad\u00e4quat einzusch\u00e4tzen, deutlich eingeschr\u00e4nkt sind. Wenig verwunderlich appellieren sie daher an die F\u00fchrungskr\u00e4fte, Feedback m\u00f6glichst wahrheitsgem\u00e4\u00df zu geben und nicht zu verweichlichen \u2013 und dies bitte egal, ob gegen\u00fcber M\u00e4nnern oder Frauen. Ich f\u00e4nde es an dieser Stelle sehr interessant, in die Ursachenforschung einzusteigen. Warum wird M\u00e4nnern gegen\u00fcber Feedback, insbesondere kritisches Feedback, ehrlicher und offener gegeben als Frauen gegen\u00fcber? Die Studie sagt dazu nichts aus und spekulieren m\u00f6chte ich wie immer nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein qualitativ wertvolles Feedback zu bekommen und sich beruflich weiterentwickeln zu k\u00f6nnen \u2013 wie wichtig ist das in der heutigen Zeit \u00fcberhaupt noch? Verst\u00e4rkt lesen wir doch immer wieder, dass gerade viele junge Menschen, den Fokus nicht mehr prim\u00e4r auf den beruflichen Erfolg richten und Karriere zu machen, nicht mehr das Wichtigste ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rheingold Institut, ein Anbieter f\u00fcr tiefenpsychologische Marktforschung, hat in einer online-Befragung 1.000 Deutsche ab 18 Jahren zu ihren Lebenszielen befragt. 25% der Teilnehmer rankten \u201esich beruflich verwirklichen, erfolgreich sein und sich stetig weiterentwickeln\u201c mit 1, also als sehr wichtiges Lebensziel (Skala von 1 bis 4). Weitere 27% vergaben eine 2 und 29% eine 3. Nun \u00fcberlasse ich die Bewertung Ihnen: Nur 25% vergaben eine 1? Empfinden Sie das als wenig oder ist es weit mehr, als Sie erwartet h\u00e4tten? Unter den 9 Themen, die in der Befragung gerankt werden sollten, wurden jedenfalls nur zwei Themen h\u00e4ufiger mit einer 1 gerankt: \u201eZur\u00fccklehnen und das Leben genie\u00dfen\u201c rankten 34% der Teilnehmenden mit 1 und \u201eeine Familie gr\u00fcnden und sich um diese k\u00fcmmern\u201c rankten 32% als sehr wichtiges Lebensziel. Ich f\u00fcr mich komme jedenfalls zu folgendem Fazit: Als unwichtig kann man die berufliche Entwicklung f\u00fcr die allermeisten Menschen auf keinen Fall einstufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein interessantes Nebenergebnis dieser Umfrage ist , wie zufrieden die Menschen eigentlich mit ihrer aktuellen Lebensphase sind. In der \u00f6ffentlichen Berichterstattung dominieren nach meiner Wahrnehmung deutlich die Stimmen der Unzufriedenen, die sich mit den aktuellen Gegebenheiten und Einschr\u00e4nkungen schwertun. Die Befragungsergebnisse sind sehr geteilt: 30% empfinden das Leben aktuell als schwierig und herausfordernd, w\u00e4hrend 31% gerade ihren Lebensstandard genie\u00dfen und froh sind, \u201eeinen Gang runterschalten\u201c zu k\u00f6nnen. Wie so oft sehen wir, dass die \u00f6ffentliche Wahrnehmung, die die Medien vermitteln, keinesfalls die ganze Wahrheit ist. Ihre pers\u00f6nliche Bewertung der aktuellen Situation k\u00f6nnen Sie ohnehin nur selbst vornehmen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-683x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3893\" width=\"248\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-683x1024.png 683w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-200x300.png 200w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-768x1152.png 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-1024x1536.png 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-1366x2048.png 1366w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/pressure-3026568-1200x1800.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 85vw, 248px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ein ganz anderes Befragungsthema begegnete mir auch in den letzten Tagen und wenn man wie ich mit Star Wars aufgewachsen ist, dann hat man von der \u201edunklen Seite der Macht\u201c ja sofort eine gewisse Vorstellung. Konkret setzte sich die Forschung mit dem Thema auseinander, inwieweit die Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie bei F\u00fchrungskr\u00e4ften ausgepr\u00e4gt sind. Diese drei Eigenschaften werden gern als die \u201eDunkle Triade\u201c bezeichnet. Wenig \u00fcberraschend sind diese drei Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale bei F\u00fchrungskr\u00e4ften h\u00e4ufiger anzutreffen als bei Mitarbeitenden ohne F\u00fchrungsaufgaben. Aber gibt es auch eine Korrelation zwischen Hierarchie und Auspr\u00e4gung, also sind diese Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften im TOP-Management tats\u00e4chlich h\u00e4ufiger und st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt? Was meinen Sie? Dar\u00fcber spekuliert haben wir doch sicher alle schon einmal, weil fast jeder den ein oder anderen kennt, auf den das eine oder andere Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal zutrifft. Tats\u00e4chlich stellten die Forscher eine positive Korrelation fest:<\/p>\n\n\n\n<p>Je h\u00f6her die F\u00fchrungsebene, desto st\u00e4rker und h\u00e4ufiger ausgepr\u00e4gt waren die Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Suche nach Erkl\u00e4rungen konnte gezeigt werden, dass solche Menschen oft sehr charismatisch sind. Sie sind auch gut darin, die Gedanken ihrer Mitmenschen zu verstehen und diese entsprechend zu lenken. Sie haben au\u00dferdem eine gro\u00dfe Motivation an die Spitze zu gelangen, Macht auszu\u00fcben und bewundert zu werden. Alles Eigenschaften, die f\u00fcr Karrieren in Unternehmen durchaus hilfreich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Befragungsergebnisse sind brisant, denn dieser Typus Mensch kann auch gro\u00dfen Schaden anrichten. Umso wichtiger ist es gerade auf den oberen Hierarchieebenen sich regelm\u00e4\u00dfig selbst zu reflektieren und sich mit \u201eSparringspartnern\u201c zu umgeben, die den Spiegel vorhalten und helfen, sich selbst, die Unternehmen und die Mitarbeitenden vor m\u00f6glichen negativen Auswirkungen dieser Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-1024x555.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1689\" width=\"462\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-1024x555.jpeg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-300x163.jpeg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-768x416.jpeg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-1536x832.jpeg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-2048x1110.jpeg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/AdobeStock_78366185-1-1200x650.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 85vw, 462px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zum Schluss dieses aktuellen \u00dcberblicks noch drei kurze Blitzlichter, ohne dass ich die Ergebnisse vertiefen m\u00f6chte:<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Befragung der IU Internationale Hochschule unter 3.500 Menschen zwischen 26 und 55 Jahren sahen 65% der Befragten regelm\u00e4\u00dfige Weiterbildung als wichtig an. Nur 48% waren allerdings an einer privaten Weiterbildung mit beruflichem Fokus interessiert. Das liegt m\u00f6glicherweise auch daran, dass sie gar nicht wissen, worin sie sich weiterbilden sollen. 29% waren n\u00e4mlich unsicher und 27% wussten \u00fcberhaupt nicht, welche Qualifikationen von ihnen verlangt werden. Auch die Kosten spielen eine Rolle, denn 35% war eine private Weiterbildung schlicht zu teuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Umweltbewusstsein der Unternehmen wird offenbar immer wichtiger. In einer Befragung der HR-Beratung K\u00f6nigssteiner Gruppe gaben 60% der Befragten an, dass ihnen das Umweltbewusstsein des Arbeitgebers wichtig sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Als letztes noch ein Blick in Richtung Homeoffice, dem aktuellen Dauerthema. Viele Besch\u00e4ftigte haben das Homeoffice sch\u00e4tzen gelernt, so ermittelte die Uni Konstanz. In ihrer Studie, f\u00fcr die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden immer wieder \u00fcber 700 Besch\u00e4ftigte befragt wurden, m\u00f6chten Arbeitnehmende seit Fr\u00fchjahr 2020 durchschnittlich 2,9 Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten. Auff\u00e4llig: Besonders J\u00fcngere pr\u00e4ferieren das Homeoffice und w\u00fcrden daf\u00fcr sogar Gehaltseinbu\u00dfen akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele spannende Themen, die uns aktuell begleiten. Auch in meiner Arbeit mit F\u00fchrungskr\u00e4ften sind die Themen vielf\u00e4ltig und herausfordernd. Keine Frage, die aktuelle Zeit ist spannend und wird es bleiben. Also, bis zum n\u00e4chsten Mal und sollten Sie ein Thema mit mir vertiefen wollen, dann freue ich mich dar\u00fcber nat\u00fcrlich.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3826\" width=\"245\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2022.jpg 530w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2022-251x300.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 85vw, 245px\" \/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst vor ein paar Tagen (10.01.2022) habe ich in meinem Blog einen Blick auf eine Studie zum Thema Depressionen geworfen. 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