{"id":4058,"date":"2022-06-23T17:55:45","date_gmt":"2022-06-23T15:55:45","guid":{"rendered":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4058"},"modified":"2022-06-23T17:55:46","modified_gmt":"2022-06-23T15:55:46","slug":"arbeitswelt-und-fuehrung-aktuelle-trends-und-umfragen-ausgabe-23-06-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4058","title":{"rendered":"Arbeitswelt und F\u00fchrung: aktuelle Trends und Umfragen, Ausgabe 23.06.2022"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie schon h\u00e4ufig, so liegen auch in diesem Sommer weniger Studienergebnisse vor als dies in anderen Jahreszeiten der Fall ist. Daher belasse ich es in diesem Monat bei diesem kurzen Blogartikel, der nicht als Podcast erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Karriereplattform Jobteaser kommt in einer Befragung mit 3.200 Teilnehmenden in Deutschland und \u00d6sterreich zu dem Ergebnis, dass sich aktuell offenbar viele junge Menschen Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen. Die befragten jungen Talente sorgen sich vor allem um die Zukunft ihrer Karriere, was 78% der Studierenden und gar 87% der Absolventinnen und Absolventen auf Jobsuche angaben. Die H\u00e4lfte der Befragten hat gar Angst, seinen Lebensunterhalt nicht finanzieren zu k\u00f6nnen und 48% haben Angst, dass gar nicht genug Jobs vorhanden sein k\u00f6nnten. Die aktuellen Entwicklungen auf der Welt, wie eine f\u00fcr viele Menschen erstmalig erlebbare Inflation oder ein Krieg in Europa gehen also alles andere als spurlos an jungen Menschen vorbei. Auch Corona hinterl\u00e4sst Spuren: In Zeiten, in denen Onboarding vor allem virtuell stattfindet, haben 20% auch Angst im Unternehmen bzw. in ihrem Team gar nicht Fu\u00df fassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3948\" width=\"494\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-300x200.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-768x512.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/question-mark-3483960-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 85vw, 494px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das Trendence Institut hat sich in einer gro\u00dfen Befragung von 5.400 Teilnehmenden dem Thema Arbeitszufriedenheit zugewandt. Im Ergebnis zeigten sich 53% der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte aktuell im Job zufrieden, 26% sogar sehr zufrieden. Bei Mitarbeitenden ohne F\u00fchrungsfunktion fielen diese Werte mit 48% bzw. 20% etwas niedriger aus. In jedem Fall sollten Arbeitgeber aus diesen Zahlen aber nicht den Schluss ziehen, dass ihre Mitarbeitenden nicht abwanderungsgef\u00e4hrdet sind, denn der Markt wird offenbar trotzdem gut sondiert. 35% der Befragten zeigten sich offen f\u00fcr Angebote und weitere 26% sondieren zumindest von Zeit zu Zeit regelm\u00e4\u00dfig den Arbeitsmarkt. 13% gaben an, aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung zu sein. Es w\u00e4re also fatal aus den aktuellen Zufriedenheitswerten zu schlie\u00dfen, dass kein Abwanderungspotential besteht. Nach wie vor zeigte sich in dieser Befragung \u00fcbrigens das Gehalt als Hauptgrund, warum ein Stellenwechsel in Betracht gezogen w\u00fcrde: 67% w\u00fcrden f\u00fcr mehr Geld den Arbeitgeber wechseln.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-1024x520.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3145\" width=\"432\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-1024x520.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-300x152.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-768x390.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-1536x780.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-2048x1039.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/shaking-hands-3091906-1200x609.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 85vw, 432px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zum Schluss noch ein Studienergebnis, dass wir besonders gef\u00e4llt, weil es auf einen Leitsatz, den ich immer wieder verwende, einzahlt: \u201eWeniger ist mehr!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Professorin an der Darden School of Business in den USA hat Experimente durchgef\u00fchrt und herausgefunden, dass Menschen das Potential der Subtraktion deutlich untersch\u00e4tzen. Anders ausgedr\u00fcckt, wir neigen viel mehr dazu, mehr zu tun bzw. etwas hinzuzuf\u00fcgen als etwas wegzulassen, obwohl das zum gleichen oder gar einem besseren bzw. effizienteren Ergebnis f\u00fchren w\u00fcrde. In einem Experiment sollten die Probanden beispielsweise eine Legoplattform stabilisieren, was m\u00f6glich war, indem man einen einzigen Baustein entfernte. 59% der Probanden f\u00fcgten aber lieber mehrere Bausteine hinzu. Diverse weitere Experimente f\u00fchrten zu vergleichbaren Ergebnissen, so dass die Studienautorin zu dem Ergebnis kommt: \u201eMenschen \u00fcbersehen systematisch M\u00f6glichkeiten, die Welt durch Subtraktion zu ver\u00e4ndern.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-1024x650.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3726\" width=\"482\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-1024x650.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-300x190.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-768x487.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-1536x975.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-2048x1300.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/jump-5266634-1200x762.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 482px) 85vw, 482px\" \/><figcaption>&#8220;Wenn es besser werden soll, muss es leicht sein!&#8221; <br>Thomas Baschab<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Also: Wir alle sollten erstmal schauen, ob man nicht einfach etwas weglassen bzw. etwas nicht mehr tun k\u00f6nnte, bevor wir die Dinge immer komplexer und schwieriger gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hurra, am besten wir fangen sofort damit an\u2026!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\"><em>Alle zitierten Studien wurden ver\u00f6ffentlich in der Juliausgabe von manangerseminare.<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3826\" width=\"227\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2022.jpg 530w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2022-251x300.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 85vw, 227px\" \/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon h\u00e4ufig, so liegen auch in diesem Sommer weniger Studienergebnisse vor als dies in anderen Jahreszeiten der Fall ist. 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