{"id":4696,"date":"2024-03-01T05:00:00","date_gmt":"2024-03-01T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4696"},"modified":"2024-02-24T13:30:17","modified_gmt":"2024-02-24T12:30:17","slug":"arbeitswelt-und-fuehrung-aktuelle-trends-und-umfragen-ausgabe-01-03-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4696","title":{"rendered":"Arbeitswelt und F\u00fchrung: aktuelle Trends und Umfragen, Ausgabe 01.03.2024"},"content":{"rendered":"\n<p>Weiterbildung ist ein wichtiges berufliches Thema und in den sich immer schneller ver\u00e4ndernden Welten nicht zu untersch\u00e4tzen. Doch vielen Mitarbeitenden scheint der eigene Weiterbildungsbedarf nicht ausreichend bewusst zu sein. PWC hat dazu in einer weltweiten Studie 54.000 Menschen befragt und festgestellt, dass nur 43% der Befragten eine klare Vorstellung davon hatten, wie sich die von Ihnen geforderten Skills in den n\u00e4chsten Jahren ver\u00e4ndern werden. Gerade Mitarbeitende in nicht spezialisierten Bereichen zeigten keine konkrete Vorstellung kommender Ver\u00e4nderungen: nur 15% stimmten der Aussage zu, dass sich die Anforderungen an sie ver\u00e4ndern werden und nur 20% von diesen hatte ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr, wie sich die Anforderungen an sie konkret ver\u00e4ndern werden. Das sind Werte, die es allen Beteiligten nicht leicht machen, sich f\u00fcr die Zukunft ausreichend zu wappnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"597\" data-id=\"4694\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-1024x597.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4694\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-1024x597.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-300x175.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-768x448.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-1536x896.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-2048x1195.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000288-1200x700.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dazu passt auch eine Untersuchung der Bitkom Akademie gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen HRpepper. Sie haben die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit den bestehenden Weiterbildungsangeboten untersucht. Ein Drittel der Befragten beurteilte dabei das Weiterbildungsangebot des eigenen Unternehmens als schlecht oder sogar sehr schlecht. Besonders schlecht schnitten dabei die Weiterbildungsangebote zu Themen wie \u201einnovative digitale Technologien\u201c ab, die man als Zukunftsfelder beschreiben k\u00f6nnte. Hier war die H\u00e4lfte aller Befragten mit dem Angebot unzufrieden. Vermisst wurde auch eine klare Strategie in Sachen Weiterbildung, denn 58% der Befragungsteilnehmer kannten eine solche nicht. Absolut erschreckend finde ich, dass 50% der Mitarbeitenden im Bereich Personal sich nicht sicher waren, ob ihr Unternehmen eine Weiterbildungsstrategie habe\u2026 . Immerhin \u2013 es herrscht gro\u00dfe Einigkeit, dass dieses Thema wichtig ist: 79% der Befragten sahen positive Wirkungen auf das Thema Arbeitgeberattraktivit\u00e4t und 80% waren der Meinung, dass Weiterbildungen auch Wertsch\u00e4tzung und Sicherheit vermitteln. Na immerhin, die Einsicht ist also da, die Umsetzung scheint noch nicht \u00fcberall zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"589\" data-id=\"4693\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-1024x589.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4693\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-1024x589.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-300x173.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-768x442.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-1536x884.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-2048x1179.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000287-1200x691.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dass wir aktuell einen Arbeitnehmermarkt haben, wurde an dieser Stelle schon h\u00e4ufiger thematisiert. So haben die Mitarbeitenden aktuell sehr gute M\u00f6glichkeiten in Falle der Unzufriedenheit, den Arbeitgeber zu wechseln. Das f\u00fchrt offenbart auch dazu, dass Arbeitsverh\u00e4ltnisse in vielen F\u00e4llen nur noch von kurzer Dauer sind. Das Karrierenetzwerk Xing hat in einer Befragung herausgefunden, dass 50% der 1.000 Befragten das Arbeitsverh\u00e4ltnis schon einmal in der Probezeit bzw. im ersten Besch\u00e4ftigungsjahr gek\u00fcndigt hat. M\u00e4nner (52%) waren dabei etwas h\u00e4ufiger vertreten als Frauen. Gefragt nach den Gr\u00fcnden, begegnen uns \u201ealte Bekannte\u201c, die seit Jahren die Kernfaktoren der Arbeitszufriedenheit ausmachen. Die h\u00e4ufigsten Nennungen waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ein als zu niedrig empfundenes Gehalt (43%)<\/li>\n\n\n\n<li>Unzufriedenheit mit der eigenen F\u00fchrungskraft (43%)<\/li>\n\n\n\n<li>Unzufriedenheit mit den eigenen Arbeitsaufgaben (34%)<\/li>\n\n\n\n<li>eine schlechte Teamkultur (34%)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Nichts neues k\u00f6nnte man sagen, aber nat\u00fcrlich nicht sch\u00f6n f\u00fcr die betroffenen Arbeitgeber. Vielleicht aber auch gar nicht so dramatisch, lesen Sie mal das zweite Blitzlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Thema Arbeitnehmermarkt passt auch eine Metastudie des Beratungsunternehmens Mercer, dass daf\u00fcr R\u00fcckmeldungen von mehr als 140.000 Teilnehmenden untersucht hat. Demnach sind motiviertes Arbeiten und ein Arbeitgeberwechsel kein Widerspruch mehr. Die erh\u00f6hte Wechselbereitschaft vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht nicht auf die Motivation zur\u00fcck, die auch in 2023 unver\u00e4ndert hoch war: 84% gaben in dieser Metastudie an, motiviert bei der Sache zu sein. R\u00fcckl\u00e4ufig waren hingegen der Stolz auf den Arbeitgeber (75% auf 72%) und die allgemeine Zufriedenheit (76% auf 72%). Auch hier lohnt wieder ein Blick auf die Einsch\u00e4tzung der eigenen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten: 45% sahen nicht die M\u00f6glichkeit ihre Karriere im eigenen Unternehmen fortzuentwickeln. Nur etwa die H\u00e4lfte hatte das Gef\u00fchl, das eigene Potential aktuell voll auszusch\u00f6pfen. Unternehmen werden sich also daran gew\u00f6hnen m\u00fcssen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade deshalb k\u00fcndigen, weil sie motiviert sind, diese Motivation im eigenen Unternehmen jedoch nicht ausreichend produktiv umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In eine \u00e4hnliche Richtung deutet eine Studie der Cubia AG, die daf\u00fcr mehr als 1.300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus der freien Wirtschaft und dem \u00f6ffentlichen Dienst befragt hat. 50% der Befragten gaben an, mit ihrem aktuellen Arbeitgeber vollkommen oder weitgehend zufrieden zu sein. Eine Garantie f\u00fcr eine Arbeitnehmerbindung war das gem\u00e4\u00df dieser Studie jedoch nicht, denn 53% gaben gleichzeitig an, sie seien grunds\u00e4tzlich wechselbereit. 45% gaben an, sie h\u00e4tten schon einmal gek\u00fcndigt, weil sie ein attraktiveres Angebot bekommen h\u00e4tten, ohne unbedingt aktiv danach gesucht zu haben. 43% nannten ein als negativ empfundenes F\u00fchrungsverhalten der direkten F\u00fchrungskraft und 42% die H\u00f6he des Gehaltes als Wechselgrund. Interessanterweise scheint also eine als spannend oder interessant empfundene Aufgabe allein nicht mehr auszureichen, die Menschen an ein Unternehmen zu binden. Stimmen die Bezahlung oder die Beziehung zur direkten F\u00fchrungskraft nicht, sind die Mitarbeitenden dennoch bereit, den Arbeitgeber zu wechseln.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle l\u00e4sst sich auch gut eine Studie zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz aufgreifen, f\u00fcr die Alight Soloutins 500 Besch\u00e4ftigte befragt hat. 85% der Befragten gaben an, dass sie sich einem mittleren oder gar hohen Stresslevel ausgesetzt sehen. Damit ist dieser Wert zum Vorjahr um f\u00fcnf Prozentpunkte gestiegen. Da wundert es nicht, dass die Nachfrage nach Angeboten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von 16% auf 29% der Befragten deutlich angestiegen ist. Dem steigenden Bedarf scheint jedoch in vielen Unternehmen kein Angebot gegen\u00fcberzustehen, denn nur 10% der Befragten hatten Zugang zu entsprechenden Apps oder Angeboten. Nur falls noch jemand unter Ihnen sein sollte, der meint, Stress geh\u00f6re halt dazu, m\u00f6chte ich nochmal daran erinnern, dass wir inzwischen sehr genau wissen, dass eine dauerhafte Stressbelastung sowohl die kognitive als auch die kreative Leistungsf\u00e4higkeit deutlich herabsetzt und zahlreiche Krankheitssymptome hervorrufen kann. Auch in der aktuellen Befragung zeigten sich die Auswirkungen sehr deutlich: So gaben nur noch 20% der Mitarbeitenden an, motiviert zu arbeiten. 24% gaben an, \u201enur noch das n\u00f6tigste zu tun\u201c und 51% sahen keinen Sinn mehr darin, \u00fcber das Notwendigste hinaus zu arbeiten. Eine dauerhaft als hoch empfundene Stressbelastung kann also nicht sinnvoll sein und die Unternehmen sollten unbedingt mit geeigneten Ma\u00dfnahmen gegensteuern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"363\" data-id=\"4695\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-1024x363.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4695\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-1024x363.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-300x106.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-768x273.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-1536x545.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-2048x727.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000289-1200x426.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Kaum eine Generation steht aktuell so im Fokus wie die Generation Z, die von einigen immer wieder als faul und arbeitsscheu beschrieben wird. Glaubt man einer Befragung von JobTeaser in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar, dann ist dies wohl ein falsches Bild. In der Befragung von 1.000 Personen hatte die jeweilige Arbeit f\u00fcr die jungen Menschen einen gleichhohen Stellenwert wie f\u00fcr \u00e4ltere Generationen. Aufstieg und Weiterentwicklung werden in der Generation Z sogar als noch wichtiger empfunden als in anderen Generationen. 81% der Befragten in der Generation Z gaben an, dass ihnen dieses Thema eher oder sogar sehr wichtig sei (Vergleichswert: 14% der Generation X). Die Besonderheiten der Genration Z sehen wir denn eher in zwei anderen Befragungsergebnissen: 44% will Spa\u00df an der Arbeit haben und 39% m\u00f6chten sich im Job selbst verwirklichen. Beides sehen die jungen Menschen nicht als Widerspruch zur Karriere an, sondern gerade als Antrieb Karriere zu machen! \u201eSuper\u201c, m\u00f6chte ich gerne ausrufen, Arbeit darf Spa\u00df machen!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"4516\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4516\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-300x225.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-768x576.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/flash-1048926-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Am Ende dieses Blogbeitrages wie immer noch einige Blitzlichter:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die eigene Weiterentwicklung und entsprechende Karrierechancen sind wichtig f\u00fcr die Mitarbeiterbindung, wie eine internationale Studie des Personaldienstleisters PageGroup mit 70.000 Teilnehmenden zeigt. 26% nannten fehlende Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten als K\u00fcndigungsgrund und f\u00fcr 11% war die stagnierende eigene Karriereentwicklung der wichtigste K\u00fcndigungsgrund. 13% k\u00fcndigen vor allem dann, wenn sie eine berufliche Ver\u00e4nderung anstreben. In der Summe war in dieser Studie damit etwa die H\u00e4lfte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abwanderungsgef\u00e4hrdet, wenn sie mit den eigenen Entwicklungs- und Karrierem\u00f6glichkeiten nicht mehr zufrieden ist.<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00e4ufige Jobwechsel werden heute bei weitem nicht mehr so kritisch gesehen, wie fr\u00fcher. In einer Befragung des Hernstein Instituts unter 1500 F\u00fchrungskr\u00e4ften waren mehr als die H\u00e4lfte der Meinung, dass Besch\u00e4ftigte durch h\u00e4ufigere Wechsel ihre F\u00e4higkeiten sogar erweitern, was letztlich dem neuen Arbeitgeber zu Gute komme. Rund zwei Drittel waren auch der Ansicht, es sei f\u00fcr das Unternehmen hilfreich, wenn Mitarbeitende Erfahrungen aus vielen Berufen mitbringen.<\/li>\n\n\n\n<li>Einer Studie des Personaldienstleisters Avantgarde Experts zu Folge lie\u00dfen sich \u00fcbrigens wohl 90% aller Personalwechsel verhindern, denn nur 10% der Befragten gaben an, dass es wirklich gar nichts g\u00e4be, was sie von einer K\u00fcndigung abhalten k\u00f6nne. Mehr Gehalt (52%), Homeoffice (28%) oder eine m\u00f6gliche Bef\u00f6rderung (22%) waren dabei die am h\u00e4ufigsten genannten Aspekte, die Mitarbeitende zum Bleiben bewegen k\u00f6nnten.<\/li>\n\n\n\n<li>Freiwillige betriebliche Zusatzleistungen standen in einer Studie des Instituts f\u00fcr angewandte Arbeitswissenschaft hoch im Kurs, denn 85% der befragten Unternehmen ging davon aus, dass deren Bedeutung in Zukunft zunehmen werde. Es lohnt allerdings ein Blick auf die Definition dieser Leistungen, denn in der Studie wurden darunter vor allem Gleitzeit, mobiles Arbeiten, eine von Vertrauen gepr\u00e4gte F\u00fchrungskultur und nachhaltiges umweltbewusstes Wirtschaften verstanden. Als die drei wichtigsten Wirkfaktoren dieser Zusatzleistungen nannten die Befragten eine Steigerung der Arbeitgeberattraktivit\u00e4t (41%), eine Verbesserung der Identifikation mit dem Unternehmen (22%) und eine Steigerung von Motivation und Zufriedenheit (21%).<\/li>\n\n\n\n<li>Apropos Homeoffice \u2013 in Sachen Remote Work bietet Deutschland inzwischen nicht mehr die besten Bedingungen, wie aus dem Global Remote Work Index 2023 hervorgeht. Vor allen in den Bereichen der digitalen Infrastruktur (Platz 28) und Internetqualit\u00e4t (Platz 30) schneidet Deutschland gegen\u00fcber anderen L\u00e4ndern schlecht ab. Hingegen liegen wir bei den rechtlichen Rahmenbedingungen nach wie vor auf Platz 1 \u2013 sagt doch irgendwie auch etwas \u00fcber unser Land aus. Deutschland liegt im Report insgesamt inzwischen auf Platz 3 hinter D\u00e4nemark und den Niederlanden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" data-id=\"4004\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4004\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-300x169.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-768x432.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/focus-5519780-1200x675.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, bei den vielf\u00e4ltigen Themen, die sich auch durch die l\u00e4ngere Betrachtungsperiode ergeben, war auch f\u00fcr Sie der ein oder andere interessante Aspekt dabei, den Sie in Ihrer Institution bzw. Ihrem Unternehmen aufgreifen und vertiefen m\u00f6chten. Ich danke jedenfalls f\u00fcr Ihr Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Hintergrund der beim letzten Mal beschriebenen Ver\u00e4nderungen in meinem Zeitbudget erscheint der n\u00e4chste Beitrag in dieser Reihe voraussichtlich im Juli 2024.<\/p>\n\n\n\n<p>Und zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Die zitierten Studien wurden gr\u00f6\u00dftenteils ver\u00f6ffentlicht in den Ausgaben 01 bis 03\/2024 von <em>managerseminare<\/em>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"373\" height=\"391\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4602\" style=\"width:341px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024.jpg 373w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024-286x300.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 373px) 85vw, 373px\" \/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiterbildung ist ein wichtiges berufliches Thema und in den sich immer schneller ver\u00e4ndernden Welten nicht zu untersch\u00e4tzen. Doch vielen Mitarbeitenden scheint der eigene Weiterbildungsbedarf nicht ausreichend bewusst zu sein. PWC hat dazu in einer weltweiten Studie 54.000 Menschen befragt und festgestellt, dass nur 43% der Befragten eine klare Vorstellung davon hatten, wie sich die von &hellip; <a href=\"https:\/\/marioporten.de\/?p=4696\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eArbeitswelt und F\u00fchrung: aktuelle Trends und Umfragen, Ausgabe 01.03.2024\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":60,"featured_media":3972,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[25,27,52,701,107,110,799,37,287],"class_list":["post-4696","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelle-fakten-und-umfragen","tag-erfolg","tag-fuehrung","tag-fuehrungskraefte","tag-new-leadership","tag-new-work","tag-selbstreflexion","tag-umfragen","tag-veraenderung","tag-zufriedenheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/60"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4696"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4696\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4707,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4696\/revisions\/4707"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/marioporten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}