{"id":4909,"date":"2024-10-07T05:00:00","date_gmt":"2024-10-07T03:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4909"},"modified":"2024-09-26T11:17:55","modified_gmt":"2024-09-26T09:17:55","slug":"arbeitswelt-und-fuehrung-aktuelle-trends-und-umfragen-ausgabe-07-10-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4909","title":{"rendered":"Arbeitswelt und F\u00fchrung: aktuelle Trends und Umfragen, Ausgabe 07.10.2024"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon seit l\u00e4ngerem habe ich in meinem Blog immer wieder die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt skizziert. Er ist aktuell sehr arbeitnehmerfreundlich. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Xing gaben 37% der 4.700 Befragten an, sie seien bereit, ihren Job zu wechseln, obwohl sie aktuell zufrieden seien. Diesen Trend beobachten wir ebenfalls seit l\u00e4ngerem: Jobwechsel setzen h\u00e4ufig keine Unzufriedenheit mehr voraus. Es wundert nicht, dass besonders die Altersgruppe der 18 bis 29j\u00e4hrigen wechselbereit ist (49%). 14% suchen in dieser Altersgruppe bereits aktiv nach einer neuen Stelle und das, obwohl zwei Drittel der wechselbereiten Mitarbeitenden angaben, aktuell zufrieden oder gar sehr zufrieden bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu sein. Die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr einen Wechsel kennen wir ebenfalls seit l\u00e4ngerem: Ein besseres Gehalt (73%), ein attraktiverer Standort (65%), flexiblere Arbeitszeiten (64%) sowie ein langfristig sichererer Job und besseres F\u00fchrungsverhalten (je 62%). Nichts Neues k\u00f6nnte man also sagen, eine Herausforderung f\u00fcr die Unternehmen und Institutionen bleibt diese Situation aber allemal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"515\" data-id=\"4917\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-1024x515.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4917\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-1024x515.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-300x151.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-768x387.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-1536x773.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-2048x1031.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Faktoren-Jobwechsel-1200x604.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Generation der 18-29j\u00e4hrigen zeigte sich auch in einer weiteren Forsa-Umfrage ebenfalls im Auftrag des Karrierenetzwerkes Xing besonders offen f\u00fcr einen Jobwechsel. In dieser Altersklasse gaben 50% der Befragten an, daf\u00fcr empf\u00e4nglich zu sein und 28% hatten bereits feste Planungen f\u00fcr einen Wechsel innerhalb von zwei Jahren. Die Angst, man k\u00f6nne den aktuellen Arbeitsplatz verlieren, spielte dabei offenbar keine Rolle, denn 93% der Befragten hielten ihren Arbeitsplatz f\u00fcr sicher. Die Gr\u00fcnde waren vielmehr sehr \u00e4hnlich zu denen, die wir bereits in der zuvor dargestellten Umfrage kennengelernt haben und m\u00fcssen daher hier nicht wiederholt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die aktuellen weltweiten Krisen \u00e4ndern offenbar nichts an der optimistischen Stimmung der meisten Jobsuchenden. In einer aktuellen Umfrage von Softgarden, einem Softwareanbieter, stimmten 60% der mehr als 4.000 Teilnehmenden der Aussage zu, dass sich die Unternehmen aktuell um die Bewerbenden bem\u00fchen m\u00fcssten. 42% sehen kein Problem darin, einen passenden neuen Job zu finden. Interessant ist auch eine andere Zahl: 70% der Befragten gaben auch an, dass man f\u00fcr einen passenden Job dankbar sein m\u00fcsse. Egal wie arbeitnehmerfreundlich der Markt sei, den wirklich passenden Job zu finden, sei dennoch nicht einfach. Das lasse ich mal so stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte w\u00fcnschen sich wieder mehr Pr\u00e4senz ihrer Mitarbeitenden im B\u00fcro. Zu diesem Ergebnis kommt die Uni Konstanz in ihrer Studie, aus der auch hervorgeht, dass es daf\u00fcr aber kaum Vorschriften gibt. Nur 22% der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber mehr Pr\u00e4senz im B\u00fcro vorgeschrieben habe. Spannenderweise klagen diese Besch\u00e4ftigten deutlich h\u00e4ufiger \u00fcber gesundheitliche Beschwerden wie Belastungs- oder Ersch\u00f6pfungssymptome als ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice. Die Studie ergab au\u00dferdem, dass die Pr\u00e4senz im B\u00fcro kaum Einfluss auf eine (bessere) eigene Leistung hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliche Tendenzen sehen wir auch in einer Befragung der Personalberatungsgruppe Pagegroup unter 2200 deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. 35% der Befragten sind heute wieder mehr im B\u00fcro als noch vor einem Jahr. 20% dieser Besch\u00e4ftigten gaben an, mit der R\u00fcckkehr ins B\u00fcro der Isolation im Homeoffice entfliehen zu wollen und 15% empfanden die Arbeit im B\u00fcro als angenehmer. Eine vollst\u00e4ndige R\u00fcckkehr ins B\u00fcro wird jedoch von fast allen Befragten abgelehnt und auch die zunehmenden Vorschriften zum Thema Homeoffice, von denen immerhin 50% der Befragten betroffen waren, sorgen f\u00fcr Missmut. Daher suchten 53% der Besch\u00e4ftigten, die sich in ihrer Flexibilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt f\u00fchlten, bereits nach einem neuen Job. Die Unternehmen sollten also sehr gut \u00fcberlegen, welche Vorschriften zu einer Pr\u00e4senzregelung es wirklich braucht und wo es vielleicht besser w\u00e4re, auf einen verantwortungsbewussten Umgang der Besch\u00e4ftigten mit diesem Thema zu vertrauen. Dies umso mehr, als dass auch diese Studie wieder einmal belegt, dass die Corona-Pandemie offenbar bei vielen Menschen zu einem nachhaltigen Sinneswandel in Sachen Work-Life-Balance gef\u00fchrt hat. Fast zwei Drittel der Befragten waren bereit, auf eine Bef\u00f6rderung mit Gehaltserh\u00f6hung zu verzichten, wenn sie stattdessen ihre Work-Life-Balance besser aufrechterhalten k\u00f6nnen. Die Menschen ver\u00e4ndern sich offenbar nachhaltig \u2013 die Arbeitswelt wird keine andere Wahl haben als darauf zu reagieren und mehr Vorschriften scheinen aktuell kaum der richtige Weg zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Softwareunternehmen Capterra legt erg\u00e4nzend eine Studie vor, die sich mit den Kosten der R\u00fcckkehr ins B\u00fcro besch\u00e4ftigt. 64% der befragten Deutschen gaben unabh\u00e4ngig vom Arbeitsmodell an, dass ihre Kosten gestiegen sind. Mit 63% erkl\u00e4rten fast ebenso viele Befragte, dass ihr Einkommen allerdings nicht im gleichen Ma\u00dfe gestiegen sei. Die Frage, wer die Kosten der R\u00fcckkehr ins B\u00fcro zu tragen habe, gewinnt vor diesem Hintergrund an Bedeutung. In dieser weltweiten Studie gaben 62% der Befragten an, dass sie sich einen neuen Job suchen w\u00fcrden, wenn sie f\u00fcr die R\u00fcckkehr ins B\u00fcro mehr von ihrem Einkommen aufwenden m\u00fcssten, als sie f\u00fcr vertretbar hielten. Zumindest die Kosten f\u00fcr Parkpl\u00e4tze, Dresscodes am Arbeitsplatz und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel sieht die Mehrheit der Befragten beim Arbeitgeber, wie die nachfolgende Grafik verdeutlicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"545\" data-id=\"4916\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-1024x545.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4916\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-1024x545.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-300x160.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-768x409.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-1536x818.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-2048x1091.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000313-1200x639.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Interessant ist auch ein Aspekt, den die Uni Konstanz in einer weiteren Studie herausgearbeitet hat. Von den 1023 Befragten gaben 38% der Befragten, die wieder in Pr\u00e4senzpflicht arbeiten an, sich ersch\u00f6pft zu f\u00fchlen. Im Bereich der im Homeoffice arbeitenden waren dies nur 21% und somit signifikant weniger. Die Studienautoren f\u00fchren z.B. mehr Zeit f\u00fcrs Pendeln oder eingeschr\u00e4nkte Flexibilit\u00e4t bei der Gestaltung von Privat- und Berufsleben als m\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Unterschiede an.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der mentalen Gesundheit vieler F\u00fchrungskr\u00e4fte steht es aktuell offenbar auch nicht zum Besten. Die Beratungsagentur Auctority hat dazu 1.000 F\u00fchrungskr\u00e4fte befragt, von denen sich viele mental ersch\u00f6pft f\u00fchlen. 65% der Frauen und gar 72% der jungen F\u00fchrungskr\u00e4fte zwischen 30 und 39 Jahren gaben an, mental \u201ein den Seilen zu h\u00e4ngen\u201c. Hintergrund ist offenbar der Mix aus zunehmenden Aufgaben, Erwartungen und Verantwortung, der als Zusatzbelastung zu allen anderen Belastungsfaktoren, die f\u00fcr alle Mitarbeitenden gelten, empfunden wird. Geteilte F\u00fchrung k\u00f6nnte ein Ausweg sein, doch 40% der 30 bis 39j\u00e4hrigen lehnten solche Modelle ab. Nur die ganz jungen F\u00fchrungskr\u00e4fte unter 30 Jahren zeigten sich f\u00fcr die Delegation von F\u00fchrungsaufgaben (60%) oder selbstorganisierte Teams (63%) deutlich offener. Wie auch immer, die Ergebnisse geben Anlass zur Sorge, denn eine mental m\u00fcde F\u00fchrungsmannschaft ist selten erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein verst\u00e4rkender Aspekt k\u00f6nnte sein, dass sich viele F\u00fchrungskr\u00e4fte offenbar nicht fit f\u00fcr die Zukunft f\u00fchlen. Das Beratungsunternehmen Atreus hat dazu 1.166 F\u00fchrungskr\u00e4fte befragt, von denen 90% erkl\u00e4rten, dass sich ihrer Meinung nach die Anforderungen an die erfolgreiche Leitung der Organisationen in den letzten drei Jahren signifikant ver\u00e4ndert haben. 67% der Befragten planen daher, die Managementstruktur ihres Unternehmens zu ver\u00e4ndern, um die Effizienz und die Effektivit\u00e4t zu steigern, sich besser an die Marktver\u00e4nderungen anzupassen und verst\u00e4rkt neue Technologien zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"337\" data-id=\"4914\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-1024x337.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4914\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-1024x337.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-300x99.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-768x253.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-1536x505.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-2048x674.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000311-1-1200x395.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die unmittelbare F\u00fchrungskraft ist nur allzu h\u00e4ufig auch der Grund, warum Mitarbeitende bei ihrem Arbeitgeber k\u00fcndigen. Umgekehrt kann eine gute F\u00fchrungskraft, bei der die Mitarbeitenden gerne arbeiten und sich gut aufgehoben und wertgesch\u00e4tzt f\u00fchlen, auch ein Bindemittel an das jeweilige Unternehmen sein. In einer Umfrage der Hochschule Niederrhein zeigten sich die meisten Teilnehmenden mit Ihrer F\u00fchrungskraft sehr zufrieden. 82% nahmen ihre F\u00fchrungskraft als selbstbewusst war und 80% beschrieben sie als respektvoll, vertrauensw\u00fcrdig und wertsch\u00e4tzend. Das sind aus meiner Sicht sehr gute Werte, die ich so eher nicht erwartet habe. Auch fanden 78%, dass&nbsp; ihre F\u00fchrungskraft gut mit Stress umgehen kann und 76% lobten den souver\u00e4nen Umgang mit modernen digitalen Medien. 75% nahmen die F\u00fchrungskr\u00e4fte als agil und verantwortungsbewusst war. Eher etwas schw\u00e4chere Werte gab es bei den Attributen inspirierend (60%), strategisch (58%) und vision\u00e4r (56%).<\/p>\n\n\n\n<p>Zu der vorgenannten Umfrage, die schon mal die Attribute auflistete, die f\u00fcr gute F\u00fchrung und zufriedene Mitarbeitende wichtig sind, passt auch eine aktuelle Umfrage der HR-Beratung K\u00f6nigssteiner Gruppe, die sich mit Unterschieden zwischen m\u00e4nnlichen und weiblichen F\u00fchrungskr\u00e4ften besch\u00e4ftigt. Sind Frauen die besseren F\u00fchrungskr\u00e4fte? Das kann nat\u00fcrlich eine solche Umfrage nicht verbindlich beantworten, liefert daf\u00fcr aber ein paar Indizien. 31% der Mitarbeitenden, deren F\u00fchrungskraft m\u00e4nnlich ist, gaben an, sehr zufrieden zu sein. Das waren bei einer weiblichen F\u00fchrungskraft immerhin 39%. 65% der Befragten lobten die klare und direkte Kommunikation ihrer Chefin und 59% empfanden ihren F\u00fchrungsstil als einf\u00fchlsam und unterst\u00fctzend. In beiden Aspekten schnitten die Chefs schlechter ab, sie kamen nur auf 54% bzw. 50%. Direkt vergleichbar sind diese Zahlen nur bedingt, denn man muss auch die unterschiedlich gro\u00dfe Befragungsgruppe ber\u00fccksichtigten. Nur 35% der Befragten gaben an, aktuell eine weibliche F\u00fchrungskraft zu haben. Wie wichtig die direkte F\u00fchrungskraft f\u00fcr die Mitarbeiterbindung ist, habe ich weiter oben schon betont. 60% der Befragten gaben in dieser Studie an, dass fachliche oder menschliche Unstimmigkeiten mit der F\u00fchrungskraft f\u00fcr sie ein valider Grund seien, den Arbeitgeber zu wechseln. 38% gaben an, dies auch schon einmal getan zu haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"416\" data-id=\"4918\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-1024x416.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4918\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-1024x416.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-300x122.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-768x312.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-1536x623.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-2048x831.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Zufriedenheit-Fuehrung-1200x487.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zunehmend r\u00fcckt auch die Generation 50+ immer wieder ins Betrachtungsfeld zahlreicher Umfragen. Die Techniker Krankenkasse hat 1.000 Versicherte befragt, von denen rund ein Drittel plant, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Nur 47% der Befragten gaben an, das gesetzliche Renteneintrittsalter abwarten zu wollen. Angesichts des aktuellen Fachkr\u00e4ftemangels ist das f\u00fcr viele Unternehmen sicher eine Herausforderung. Neben zahlreichen Ma\u00dfnahmen, die in der nachfolgenden Grafik dargestellt sind, arbeiten die Studienautoren vor allem Wertsch\u00e4tzung als zentrales Element der Mitarbeiterbindung heraus. Zitat: \u201eWer mehr Wertsch\u00e4tzung, Selbstbestimmung und Flexibilit\u00e4t erlebt, der arbeitet auch gerne l\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"642\" data-id=\"4915\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-1024x642.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4915\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-1024x642.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-300x188.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-768x482.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-1536x963.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-2048x1284.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/CCI_000312-1200x752.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende dieses Blogbeitrages wie immer noch einige Blitzlichter:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Glaubt man einer Studie der HR-Beratung Intoo, die daf\u00fcr 800 HR-Verantwortliche und 800 Mitarbeitende befragt hat, dann f\u00fchlt sich die Generation Z in Sachen Karriereplanung von ihren F\u00fchrungskr\u00e4ften weitgehend vernachl\u00e4ssigt. Knapp zwei Drittel der Befragten w\u00fcrde gerne h\u00e4ufiger \u00fcber dieses Thema sprechen, wof\u00fcr die F\u00fchrungskr\u00e4fte jedoch keine Zeit haben. Die Folgen sind erschreckend, so glauben n\u00e4mlich 55% der Befragten, sie bek\u00e4men in den sozialen Medien bessere Karriere-ratschl\u00e4ge als von ihren Vorgesetzten! 47% glauben gleiches von der KI, z.B. ChatGPT.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch nach Corona arbeiten immer noch viele Menschen im Homeoffice. In einer Umfrage des Beratungsunternehmens virtuu, das 370 F\u00fchrungskr\u00e4fte befragt hat, bereitet das virtuelle Arbeiten F\u00fchrungskr\u00e4ften offenbar erhebliches Kopfzerbrechen. 115 von ihnen f\u00fcrchteten um den Teamzusammenhalt und das Gemeinschaftsgef\u00fchl, 114 sahen die Organisation der t\u00e4glichen Arbeit beeintr\u00e4chtigt und 107 sahen au\u00dferdem die menschliche N\u00e4he gef\u00e4hrdet. Mit diesem Mindset wird es als F\u00fchrungskraft schwierig, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Talentemangel spitzt sich offenbar zu: In einer Studie des Projectmanagement Institute sahen 79% der 500 befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte den Mangel an Talenten als Bedrohung f\u00fcr Ihr Unternehmen an.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fchrung kann auch in Teilzeit funktionieren \u2013 das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Appinio. 83% der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte standen F\u00fchrung in Teilzeit offen gegen\u00fcber und 35% gaben auch an, dass dies in ihren Unternehmen bereits erfolgreich funktioniert. Auch die Mitarbeitenden zeichneten ein positives Bild, denn zwei Drittel zeigten sich \u00fcberzeugt, dass auch F\u00fchrungskr\u00e4fte in Teilzeit ihre Aufgaben effektiv erf\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Allerdings f\u00fchlen Teilzeitbesch\u00e4ftigte bei der beruflichen Weiterbildung h\u00e4ufig benachteiligt. In einer Studie von Netigate gaben 53% der Vollzeitbesch\u00e4ftigten an, in ihrem Unternehmen gute Karrierechancen zu haben. Bei den Teilzeitbesch\u00e4ftigten waren dies nur 42%. Die Studienautoren weisen warnend darauf hin, dass fehlende<br>Karrierechancen nach wie vor einer der wichtigsten K\u00fcndigungsgr\u00fcnde sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Vielleicht werden uns allerdings bald die F\u00fchrungskr\u00e4fte ausgehen, denn in einer Umfrage der Initiative Chef:innensache gaben nur 27% der mehr als 1000 Befragten an, im Laufe ihrer Karriere eine F\u00fchrungsposition anzustreben. Das sind drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr und bedeutet zugleich den niedrigsten Wert seit 2018.<\/li>\n\n\n\n<li>Das hat ja vielleicht auch mit den Anforderungen an F\u00fchrungskr\u00e4fte zu tun, die scheinbar immer weiter ansteigen. Gem. dem Management Report des Hernstein Instituts w\u00fcnschen sich die Befragten eine F\u00fchrung, die sich durch Empathie und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen (54%), eine offene Haltung, Verl\u00e4sslichkeit und Erreichbarkeit (alle je 53%) auszeichnet. Hohe Anforderungen sind das und in dieser Umfrage erf\u00fcllten Sie nur 32% der F\u00fchrungskr\u00e4fte.<\/li>\n\n\n\n<li>4-Tage-Woche \u2013 vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass es dazu vor nicht allzu langer Zeit in Gro\u00dfbritannien ein vielbeachtetes sehr positives Experiment gegeben hat. Forsa hat dazu in Deutschland eine Befragung im Auftrag des beruflichen Netzwerkes Xing durchgef\u00fchrt, in der 66% der Umsetzbarkeit der 4-Tage-Woche kritisch gegen\u00fcberstanden. Nur 30% konnten sich vorstellen, dass sich die 4-Tage-Woche in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren durchsetzen wird. Die Vorbehalte sind vielf\u00e4ltig und reichen von Fachkr\u00e4ftemangel bis zur Angst vor Mehrarbeit an den vier Arbeitstagen oder Produktionseinbu\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn die vielf\u00e4ltigen Themen auch f\u00fcr Sie wieder den ein oder anderen interessante Aspekt bereithielten. Vielleicht m\u00f6chten Sie ja f\u00fcr sich sogar ein Thema kurzfristig konkret aufgreifen und in Ihrer Organisation oder Ihrem &nbsp;Unternehmen vorantreiben. Ich bedanke mich auf jeden Fall f\u00fcr Ihr Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2025 werde ich die Reihe zu aktuellen Studien und Umfragen in dieser Form nicht mehr fortf\u00fchren. Neuigkeiten, die ich f\u00fcr besonders interessant halte, werde ich k\u00fcnftig als einzelne, kurze Blogbeitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlichen, um diesen Themen mehr Pr\u00e4gnanz und Aufmerksamkeit zu geben, als dies in solch langen Beitr\u00e4gen der Fall ist. Die Ver\u00f6ffentlichung als Podcast stelle ich zum Jahreswechsel daher vollst\u00e4ndig ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Und zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Die zitierten Studien wurden gr\u00f6\u00dftenteils ver\u00f6ffentlicht in den Ausgaben 07 bis 10\/2024 von <em>managerseminare<\/em>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"373\" height=\"391\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4602\" style=\"width:280px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024.jpg 373w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024-286x300.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 373px) 85vw, 373px\" \/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit l\u00e4ngerem habe ich in meinem Blog immer wieder die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt skizziert. Er ist aktuell sehr arbeitnehmerfreundlich. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Xing gaben 37% der 4.700 Befragten an, sie seien bereit, ihren Job zu wechseln, obwohl sie aktuell zufrieden seien. 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