{"id":4971,"date":"2024-11-18T05:00:00","date_gmt":"2024-11-18T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4971"},"modified":"2024-11-11T10:22:06","modified_gmt":"2024-11-11T09:22:06","slug":"gen-z-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=4971","title":{"rendered":"Gen Z im Fokus"},"content":{"rendered":"\n<p>Kaum eine Generation ist im Berufsleben aktuell so oft Gegenstand unterschiedlicher Wahrnehmungen wie die Generation Z. Immer wieder begegnen mir Menschen, die sehr fest gefasste Meinungen \u00fcber diese Generation haben und sich oft nur schwer davon abbringen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine aktuelle Studie der Employer Branding Beratung Universum mit mehr als 30.000 Teilenehmenden bietet mal wieder die M\u00f6glichkeit, die ein oder andere These auf den Pr\u00fcfstand zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie wollen doch alle nur noch im Homeoffice arbeiten.\u201c, lautet oft eine Behauptung. Und tats\u00e4chlich hat sich in der aktuellen Studie gezeigt, dass die Gen Z im Schnitt gerne 2,5 Homeofficetage pro Woche h\u00e4tte. Sie liegt damit jedoch nicht an der Spitze der W\u00fcnsche, denn die Generation der 30-55-j\u00e4hrigen gab an, sogar drei Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten zu wollen. Die Gen Z liegt also allenfalls im allgemeinen Trend.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie wollen doch alle gar nicht mehr arbeiten, Hauptsache die \u201eWork-Life-Balance\u201c ist ok.\u201c Das ist auch so ein Satz, der mir h\u00e4ufig im Brustton der \u00dcberzeugung vorgetragen wird. Die Studienergebnisse zeigen hier allerdings ebenfalls ein differenziertes Bild. F\u00fcr die 16-21-j\u00e4hrigen lag das Thema WLB nur auf Platz 14 der Bedeutungsskala, allerdings stieg die Bedeutung von WLB mit zunehmendem Alter immer weiter an (22-25 Rang 7, 26-29 schon Rang 4). In der Altersgruppe 30-39 war die Bedeutung dieses Themas schlie\u00dflich am h\u00f6chsten, was angesichts der klassischen Familienphase auch nicht verwundert. Aber auch hier sehen wir, dass die Fakten nur schwer mit den oft so vehement vorgetragenen Thesen vereinbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie haben doch alle keine Ambitionen mehr.\u201c So klingt oft die dritte These, die mir in Diskussionen immer wieder begegnet. Auch hier sprechen die Zahlen eher eine andere Sprache, denn bei den 16-25-j\u00e4hrigen lagen vielf\u00e4ltige berufliche Aufgaben in ihrer Bedeutung gar auf Rang 3 und bei den 22-25-j\u00e4hrigen auf Rang 4 und damit ebenfalls sehr weit oben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist insgesamt sicher zu attestieren, dass aktuell insgesamt ein Wertewandel in unserer Gesellschaft stattfindet. Die Generation Z ist dabei in unterschiedlicher Weise herausfordernd und stellt viele etablierte F\u00fchrungskr\u00e4fte vor Probleme. In den meisten F\u00e4llen d\u00fcrfte dies aber schlicht daran liegen, dass alte \u201eF\u00fchrungsschablonen\u201c einfach nicht mehr passen und F\u00fchrungskr\u00e4fte heute mehr denn je gefordert sind, sich selbst zu reflektieren. Die jungen Menschen sind anders als man selbst, das macht vielen F\u00fchrungskr\u00e4ften Angst, was durchaus nachvollziehbar ist. Ich finde, die Generation Z ist eine wunderbare M\u00f6glichkeit, auch sich selbst nochmals neu zu hinterfragen und die eigenen Denk- und Verhaltensweisen kritisch auf einen zukunftsausgerichteten Pr\u00fcfstand zu stellen. Na klar steht F\u00fchrung mit der Gen Z vor Herausforderungen, aber um ehrlich zu sein, ist das nichts Neues \u2013 die jungen Menschen treten nur deutlich energischer als fr\u00fcher f\u00fcr Ihre Werte ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich bleibt zum Abschluss nochmal der Blick auf die Fakten und da l\u00e4sst sich wie folgt zusammenfassen: Viele stramm vorgetragene Thesen sind im Praxischeck schlicht falsch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"815\" data-id=\"4972\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-1024x815.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4972\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-1024x815.jpg 1024w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-300x239.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-768x611.jpg 768w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-1536x1222.jpg 1536w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-2048x1629.jpg 2048w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Praeferenzen-der-Studierenden-1200x955.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\">Quelle der Studie: managerseminare 11\/2024<\/p>\n\n\n\n<p>#newwork<\/p>\n\n\n\n<p>#generationz<\/p>\n\n\n\n<p>#selbstreflexion<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"373\" height=\"391\" src=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4602\" style=\"width:244px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024.jpg 373w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Wegbegleiter-2024-286x300.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 373px) 85vw, 373px\" \/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum eine Generation ist im Berufsleben aktuell so oft Gegenstand unterschiedlicher Wahrnehmungen wie die Generation Z. 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