{"id":857,"date":"2018-04-24T11:18:01","date_gmt":"2018-04-24T09:18:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blogg.marioporten.de\/?p=857"},"modified":"2018-04-24T11:18:01","modified_gmt":"2018-04-24T09:18:01","slug":"an-den-beduerfnissen-der-generation-y-vorbei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marioporten.de\/?p=857","title":{"rendered":"An den Bed\u00fcrfnissen der Generation Y vorbei"},"content":{"rendered":"<p>Was muss ich tun, um als Unternehmen die guten Arbeitskr\u00e4fte der Generation Y zu gewinnen und dauerhaft an mich zu binden? Eine aktuelle Studie der Berater Culen und Mayerhofer in Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Wien deutet daraufhin, dass zumindest viele Unternehmen mit ihren diesbez\u00fcglichen Bem\u00fchungen die Erwartungen der Genration Y\u00a0 nicht erf\u00fcllen.<br \/>\nDie in <em>mangerseminare 5\/2018<\/em> zitierte Studie ergab n\u00e4mlich, dass die Bewerber vor allem auf eine <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>gute F\u00fchrung<\/strong><\/span> reflektieren, wobei sie darunter eine F\u00fchrung verstehen, die sowohl\u00a0<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>fordert <\/strong><span style=\"color: #000000;\">als auch<\/span><strong>\u00a0 f\u00f6rdert<\/strong> <span style=\"color: #000000;\">und<\/span><strong> unterst\u00fctzt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-211 alignleft\" src=\"http:\/\/blogg.marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_40450937_XS-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_40450937_XS-300x200.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_40450937_XS.jpg 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Wieder einmal wird damit deutlich, was schon so viele Studien belegt haben. Den Schl\u00fcssel zum Erfolg im Sinne von Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterloyalit\u00e4t und optimaler Potentialentfaltung halten die F\u00fchrungskr\u00e4fte in der Hand. Dabei werden heute an die F\u00fchrungskr\u00e4fte deutlich h\u00f6here Erwartungen gestellt, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Motivation kann kaum noch \u00fcber Geld oder Incentives hergestellt werden, gefordert werden vielmehr Entwicklungschancen, Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, echtes Interesse in Form von Coaching oder Mentoring und herausfordernde Aufgaben, die eine entsprechende pers\u00f6nliche Entwicklungsm\u00f6glichkeiten bieten, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>Interessanter Weise wollen die Befragten der Generation Y gleichzeitig weniger arbeiten, nur 42% der 350 Befragten streben einen Vollzeitjob an. Auch wollen sie lieber nicht allzu viel Verantwortung tragen, denn wichtiger ist Ihnen vielmehr, weniger Zeit im Job zu verbringen, 30-35 Stunden erscheinen attraktiv.<\/p>\n<p>Die so oft als allzu wichtig angesehene Selbstbestimmtheit in der Arbeit war nur f\u00fcr 20% der Befragten von besonderer Bedeutung und liegt damit weit hinter\u00a0 interessanten Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten mit 60%. Ein attraktives Einstiegsgehalt wird ebenfalls hoch angesiedelt, was bei einem Altersdurchschnitt der Befragten von 25 Jahren nicht weiter verwundert.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck nochmal zum Thema F\u00fchrung:<\/p>\n<p>Die Konflikte liegen auf der Hand, sind doch viele der heutigen F\u00fchrungskr\u00e4fte beruflich noch mit ganz anderen Werten aufgewachsen, als sie von den jungen Mitarbeitern heute gelebt werden. Hier wird der gesellschaftliche Wertewandel besonders deutlich.\u00a0 Vorbei die Zeit der 60-70 Stundenwochen, vorbei die Zeit der uneingeschr\u00e4nkten Priorit\u00e4t auf die Karriere, vorbei die Zeit, in der Entbehrungen f\u00fcr den beruflichen Erfolg selbstverst\u00e4ndlich waren. &#8220;Aber ich habe auch&#8230;&#8221;, h\u00f6re ich viele Vorgesetzte sagen und nat\u00fcrlich haben sie damit Recht. Doch da tappen sie gleichzeitig in die Zeitfalle, denn die Vergangenheit ist vorbei. Sinnlos der Versuch das eigene Karriereschema an die heutigen Berufseinsteiger anzulegen.<\/p>\n<p>Wer die guten Leute haben m\u00f6chte, ist gefordert, anders vorzugehen. Nicht die Arbeitnehmer gilt es an die vorhandenen F\u00fchrungskr\u00e4fte anzupassen. Die Machtverh\u00e4ltnisse des heutigen Arbeitsmarktes erfordern l\u00e4ngst, die vorhandenen F\u00fchrungskr\u00e4fte an die Mitarbeiter anzupassen. Damit ist klar, dass F\u00fchrung sich nachhaltig ver\u00e4ndern muss, was die aktuelle Studie wieder einmal eindrucksvoll belegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-571\" src=\"http:\/\/blogg.marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_33698219_XS-300x166.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_33698219_XS-300x166.jpg 300w, https:\/\/marioporten.de\/wp-content\/uploads\/Fotolia_33698219_XS.jpg 466w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Also z\u00f6gern Sie nicht &#8211; ver\u00e4ndern Sie F\u00fchrung in Ihrem Unternehmen hin zu modernen Netzwerkmangern mit einer coachenden Grundhaltung und einem echten Interesse an Menschen. Los geht\u00b4s!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Moderne F\u00fchrungstools erlernen? Infos <a href=\"http:\/\/media.seitenbox.de\/p\/90\/files\/Coachende_F%C3%BChrung_neu.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was muss ich tun, um als Unternehmen die guten Arbeitskr\u00e4fte der Generation Y zu gewinnen und dauerhaft an mich zu binden? Eine aktuelle Studie der Berater Culen und Mayerhofer in Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Wien deutet daraufhin, dass zumindest viele Unternehmen mit ihren diesbez\u00fcglichen Bem\u00fchungen die Erwartungen der Genration Y\u00a0 nicht erf\u00fcllen. 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