Zoofotografie: Am 30. und 31.08.2026 im Westküstenpark / Robbarium in St. Peter-Ording

Wenn man sich als Fotograf aufmacht, den Westküstenpark in St. Peter-Ording zu besuchen, dann weiß man, dass Elefant, Tiger & Co nicht auf dem Plan stehen. Der Park hat sich auf Vögel und alte Haustierrassen spezialisiert – und natürlich auf Seehunde.

Da ich Seehunde liebe und sehr gerne fotografiere, waren diese denn auch mein Hauptziel, zumal im Juli und August drei Jungtiere im Park geboren wurden. Leider hatte ich schon bei meinem Vorabkontakt von einer sehr nette Mitarbeiterin erfahren, dass die beiden Seehundjungs, die im Juli geboren wurden, nicht mehr im großen Schaubecken sind. Sie werden in einem gesonderten Bereich auf ihre Abgabe an andere Tierparks vorbereitet. So lagen alle meine Hoffnungen auf “Fleur”, die Anfang August geboren wurde – und ich wurde nicht enttäuscht.

Also starten wir mit den Seehunden:

Das sehr schön große Becken wird direkt mit Nordseewasser gefüllt und bietet den den sieben Tieren und ihrem Nachwuchs damit authentische Lebensbedingungen, so wie es sein muss. “Charly” und seine sechs Damen waren sehr schön zu beobachten, denn das Becken ist von vielen Seiten zugänglich und bietet sehr schöne – teils erhöhte – Aussichtspunkte. Die Tiere machten beim Training freudig mit und zeigten auch verschiedene Übungen. Seehunde sind einfach verspielt und wissen natürlich auch, dass nach jeder Aufgabe der Belohnungsfisch folgt:

Mir hat auch die Kommentierung gut gefallen und so habe ich auch diesmal wieder etwas dazu gelernt, obwohl ich mich mit Seehunden schon viel beschäftigt habe. Als Fotograf kam ich voll auf meine Kosten, zumal das Wetter, das insgesamt durchwachsen war, bei meinen Fotozeiten gut mitspielte. Die Anzahl der Bilder deutet schon daraufhin, dass ich Mühe hatte, die Auswahl für diesen Blogbeitrag zu treffen. Also lieber ein Bild zu viel von diesen tollen Tieren. Hier zunächst die “Erwachsenen”:

Der Star an diesen Tagen war natürlich die vier Wochen alte “Fleur”, die die Herzen aller Besucher im Sturm eroberte. Fleur ist die Tochter von “Floh”, einer 25 jährigen Seehunddame, die ursprünglich aus dem Tierpark Neumünster stammt, also quasi vor meiner Haustür geboren wurde. “Floh” ist blind, was ihr aber weiter keine großen Probleme bereitet. Auf den gemeinsamen Fotos mit ihrer Tochter kann man gut den Größenunterschied zwischen Jungtier und ausgewachsenem Seehund erkennen.

“Fleur” war sehr zeigefreudig, turnte am Ufer, auf dem Schwimmponton und im Wasser herum und war ein wunderbares Fotomodell. Hier kommen also die Bilder von “Fleur”:

Wer Lust hat kann sich die Seehunde auch in bewegten Bildern anschauen, denn ich habe vor Ort auch ein Video gedreht, das ich aber aufgrund der Datenmenge nicht in diesen Blog integrieren kann. Ich habe es daher auf meinen Youtube-Kanal hochgeladen: Seehunde in St. Peter-Ording

Die Seehunde waren mein klarer Hauptfokus bei diesem Besuch in St. Peter-Ording. Natürlich bin ich dennoch durch den gesamten Park gelaufen und habe mir alles angesehen. Die weitläufige und schön gestaltete Anlage bietet viele und ganz verschiedenartige Lern- und Spielmöglichkeiten für Kinder und auch ein nettes Restaurant. Sogar ein kleines AquaTerrarium ist vorhanden und bietet Einblicke in die Unterwasser- und Reptilienwelt. Ich habe es diesmal allerdings ausgelassen.

Der zweite große Schwerpunkt des Parks sind Vögel aller Arten, die in meist großen und begehbaren Volieren beheimatet sind oder ganz frei im Park leben. Die Vielfalt ist groß und reicht von Pelikanen und Seevögeln über Hühner, Tauben, Storchenvögel bis hin zu Greifvögeln, wobei ich sicher einiges ausgelassen habe. Begeistert haben mich z.B. die (leider schwer zu fotografierenden) Hornraben und die rosa Pelikane. Aber die Auswahl ist einfach riesig und jeder kann sich seinen Liebling selbst aussuchen. Hier kommen unsere gefiederten Freunde:

Den dritten Parkschwerpunkt bilden alte Haustierrassen aller Art, die in großzügigen Freigehegen beheimatet sind. Aber man findet auch eher überraschende Tiere wie den Steppenfuchs:

Begeistert war ich auch von den Schildkröten, die in jeder Größe im Angebot sind. Die Riesenschildkröten sind leider so groß, dass sie nicht vollständig auf ein Bild passten, da ich dafür nicht das richtige Objektiv dabei hatte. Von ganz klein bis riesig groß – richtig toll anzusehen:

Der Rest ist einfach “bunt” – Alpakas, Ponys, Schafe, Ziegen, Longhorns und vieles mehr. Weiße Esel hatte ich z.B. zuvor noch nie gesehen. Ich habe schließlich nach 2.000 Fotos für diesen Besuch “die Segel gestrichen”, der Rest muss bis zu meinem nächsten Besuch warten. Hier ist also die letzte Galerie:

Zwei schöne Tage waren das im Westküstenpark und wenn es nicht immer die Exoten sein müssen und auch Spiel und Spaß für Kinder nicht zu kurz kommen sollen, dann kann man den Westküstenpark uneingeschränkt empfehlen. Ich werde als Seehundefan ganz sicher schon wegen diesen schönen Tieren wiederkommen.

Wer von Euch kennt war schon einmal im Westküstenpark?

Was hat Euch dort besonders gut gefallen??

Ich freue mich wie immer auf Eure Kommentare.

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Ein herzliches DANKESCHÖN sende ich noch an das Team des Westküstenparks, dass mich als Fotograf so herzlich eingeladen hat, uneingeschränkt zu fotografieren!

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