Zoofotografie: Am 29.06.2026 – ein heißer Tag im Zoo Heidelberg

Es war das heißeste Juni-Wochenende aller Zeiten, da fühlten sich die rund 30 Grad an diesem Montag in Heidelberg fast schon angenehm an. Für meinen Zoobesuch hatten sie dennoch eher negative Auswirkungen, denn zum einen fehlte mir doch etwas die (mentale) Frische und auch viele Fotomodelle waren sehr träge oder zeigten sich gar nicht. Wie immer galt es, das Beste aus der Situation zu machen, die Natur ist nun mal keine Filmkulisse, in der immer das passiert, was man sich wünscht.

Da es mein erster Besuch im Zoo Heidelberg war, stand das Kennenlernen der Anlage natürlich im Vordergrund. Ganz oben auf der fotografischen Wunschliste standen die jungen Tiger, die tragischer Weise kurz zuvor ihre Mutter verloren hatten und der Nachwuchs der Goldkatzen. Diese hatten aber gar keine Lust und verließen ihren Stall nicht. Ich bekam sie an diesem Tag nicht zu Gesicht.

Immerhin brachte mich der Tipp einer netten Tierpflegerin auf die Spur der jungen Tiger, die ich ansonsten in ihrer großen Innen- und Außenanlage  wohl nicht gefunden hätte, denn auch für die beiden galt: Bei diesen Temperaturen chillt man am besten gut getarnt in einer Ecke und bewegt sich nicht. Ein paar wenige Fotos waren mir dennoch vergönnt.

Ich mag Robben immer sehr und so hatte ich meinen Spaß bei den Mähnenrobben, die man in Heidelberg besuchen kann. Am Morgen tollten die Tiere noch fröhlich durchs Wasser, am Mittag kehrte auch hier die Trägheit und das Sonnenbaden ein.

Als Großkatzenfan machte ich mich natürlich auch auf den Weg zu den Berberlöwen, auch wenn ich schon ahnte, welches Szenario mich erwarten würde. Man chillte.

Besonders gut gefielen mir auch die beiden großen, begehbaren Volieren, einmal mit heimischen Seevögeln und einmal mit Exoten, wobei in dieser Voliere auch zwei Faultiere und Schildkröten wohnen.

Werfen wir zunächst einen Blick in die Seevogelvoliere:

Natürlich war ich voller Hoffnung, auch die Faultiere, die ja immer ein besonders netter Anblick sind, in Action zu erleben. Immerhin, gemeinsam mit anderen Besuchern fand ich nach langer Suche ein Fellknäuel in einer Schlafbox – na gut, wenigstens gesehen. In dieser tollen Voliere hätte ich aber trotzdem noch länger bleiben können:

Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Wegführung des Zoos schwer getan habe. Weder fand ich einen klar ausgeschilderten Rundweg, noch überzeugte mich die Ausschilderung der Wege. So lief ich viel, ohne wirklich meine Ziele vor Augen zu haben, was bei diesen Temperaturen zusätzlich ermüdend war.

Leider waren die Gorillas an diesem Tag nur im Haus, denn an der Außenanlage wurde gearbeitet. Die Temperaturen im Haus waren unerträglich und so bleiben die wunderbaren Menschenaffen ein Ziel für meinen nächsten Besuch.

Eine schöne Anlage fand ich auch im Afrikarevier. Hier lebten die Blessböcke mit den Zebras zusammen. Auch allerlei Federvieh war auf der Anlage.

Immer lustige Gesellen sind die Erdmännchen und so war es auch in Heidelberg. Bei ihnen kommt man als Fotograf immer auf seine Kosten!

Ich hätte sicher noch viel mehr entdecken können, denn der Zoo bietet eine breite Vielfalt an Tieren. Gezielt gesucht habe ich noch die roten Pandas, weil ich diese Tiere besonders hübsch finde. Hoch oben in den Baumkronen schliefen sie außerhalb des für die Kamera erreichbaren Bereiches.

Sehr gut gefallen hat mir wieder die schöne Teichanlage, die das zu Hause der Flamingos und Pelikane darstellt. Die bunten Tiere sind ja immer ein schönes Fotoobjekt und die Anlage lud zum Verweilen ein, zumal auch Nachwuchs auf der Anlage war. Kleine Flamingos mit ihrem flauschigen grauen Fell sind ja immer ein Hingucker, auch weil sie so einen Kontrast zum leuchtenden Pink ihrer Elterntiere darstellen. Ein herrlicher Anblick.

Viele Tiere blieben an diesem warmen Montag für mich unentdeckt, so z.B. auch die Bären. Dass es trotzdem immer noch viel zu sehen gab, zeigt die Abschlussgalerie, in der ich noch weitere Fotomodelle zusammengefasst habe.

Ohne Frage ist der Zoo Heidelberg einen weiteren Besuch wert. Bei niedrigeren Temperaturen und dann schon mit etwas Ortskenntnis, werde ich hier ganz bestimmt nochmal auf Fotosafari gehen. Gerade für die vielen tollen Vögel (z.B. die Hornvögel), die allerdings in ihren Volieren schwer zu fotografieren sind, hatte ich an diesem Tag gar keine Geduld.

Wer war schon einmal im Heidelberger Zoo?

Was war Euer besonderes Highlight?

Ich freue mich wie immer auf Eure Kommentare.

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Mannheimer Geheimtipp? Wildgehege Karlstern am 28.06.2026

Was tun, wenn an einem Sonntagmorgen die Wetterprognosen auch wieder an die 40 Grad voraussagen, man aber dennoch nicht den ganzen Tag im Haus verbringen möchte.

Für uns bot sich ein morgentlicher Ausflug ins Wildgehege Karlstern an, dass auch meine Mannheimer Gastgeber noch nicht kannten. Der Eintritt ist frei!

Die großzügigen und weitläufigen Anlagen liegen beschattet im Wald, so dass die Temperaturen gut auszuhalten waren. In einem Vogelpark, in dem fotografieren leider sehr schwierig war, kann man Eulen, Greif- und andere Vögel anschauen. Der “Lachende Hans”, dessen Stimme immer wieder lautstark durch den Park schallt, ist nur ein Highlight. Weil ich an diesem Morgen aus dem Vogelpark nur ein Bild mitgenommen habe, das für diesen Blogbeitrag geeignet ist, durfte der wunderbare Sibirische Uhu das Titelbild einnehmen.

Das eigentliche Wildgehege zeigt fünf Wildtierarten: Bisons, Mufflons, Schwarz-, Rot- und Damwild.

Die Mufflons und auch das Schwarzwild hatten sich angesichts der Temperaturen so weit zurückgezogen, dass wir kaum einen Blick erhaschen konnten.

Auch auf die Bisons blieb und nur ein Blick aus der Distanz, der den Nachwuchs leider verdeckte.

Besonders beeindruckend war die große Herde Damwild, wobei sich für uns insbesondere einige junge Herren prästierten. Laut Internetangaben umfasst die Herde aktuell ca. 50 Tiere, die wir nicht alle gesehen haben. Als Fotograf kommt man hier voll auf seine Kosten, denn die Tiere zeigen sich in ihrem natürlichen Lebensraum und die Zäune stören nur wenig.

Allein ob seiner Größe ist Rotwild immer wieder beeindruckend. Die Herde weilte bereits im Schatten und insbesondre die beiden mächtigen Geweihträger bewegten sich nicht. Die Bilder der liegenden Tiere vor dem Zaun haben mir nicht für diesen Beitrag gefallen. So bleiben einige Damen mit Nachwuchs, die auch sehr schön anzusehen waren.

Für uns war es gegen 12 Uhr dann auch Zeit, den Rückzug in die klimatisierte Wohnung anzutreten. Auch wenn wir nur Teile des Wildbestandes gesehen haben, war es ein schöner kurzer Ausflug und als Fotograf bleibt für mich der Reiz, auf jeden Fall wiederzukommen, denn hier kann man sicher noch viele schöne(re) Bilder machen. So viele wunderbare Tiere in ihrem ganz natürlichen Lebensraum und das ohne Eintritt – für mich auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp!

Wer von Euch war schon einmal im Mannheimer Wildgehege?

Welche Tiere haben Euch am besten gefallen?

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Zoofotografie: Am 27.06.2026 im Luisenpark Mannheim

Der Luisenpark in Mannheim ist zwar kein klassischer Zoo, hält aber viele Tiere und kommt dem recht nahe.

Der 27.06. war nicht der beste Tag für einen Besuch dort, denn – der ein oder andere erinnert sich vielleicht – es war der heißeste Junitag aller Zeiten. Am Nachmittag zeigte mein Handy 43 Grad, dennoch machten wir uns gegen Abend auf einen reduzierten Weg durch den Park und nahmen bei diesem Kurzbesuch in Kauf, nicht alles zu sehen.

Natürlich war auch die Kooperationsbereitschaft der Fotomodelle bei diesen Bedingungen eingeschränkt, aber das gilt auch für die Kreativität und Geduld des Fotografen.

Humboldtpinguine sind überall einen Besuch wert und das gilt auch für die schöne Anlage im Luisenpark. Man sonnte sich oder erfrischte sich im kühlen Nass.

Sehr gut haben mir auch die begehbaren Volieren gefallen, in denen viele interessante Vögel zu beobachten waren. Sie sind schön gestaltet und mit etwas Geduld findet man auch geeignete Fotomöglichkeiten ohne Zäune oder Netze. Immer wieder besonders eindrucksvoll ist natürlich der Nimmersatt.

Im Luisenpark leben die Störche frei und haben zahlreiche Nester auf erhöhten Punkten. Bei unserem Besuch fielen besonders die vielen Jungtiere ins Auge. Hoch oben über den Köpfen sind Fotos natürlich nicht einfach.

Einen Besuch lohnt auf jeden Fall auch der Bauernhof und auf dem Weg dorthin kommt man auch bei den Alpakas vorbei. Der Star dort war jedoch diesmal ein Eichhörnchen, dass sich von uns so gar nicht stören ließ und eifrig Sonnenblumenkerne verputzte.

Im Bauernhof waren alle hitzegeschädigt, Ziegen und Schafe alle im Haus, Rinder sehr träge. Man kann es ihnen nicht verdenken.

Der Luisenpark verfügt auch über ein schönes Aquarium und zeigt sehr interessante bunte Fische, für die ich aber nicht das richtige Kameraequipment am Mann hatte. Die Bilder sind bis auf die süße Wasserschildkröte alle nicht gelungen. Die Schildkröte durfte daher das Titelbild dieses Beitrages übernehmen.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder in einer gemischten Galerie.

Mein nächster Besuch in Mannheim wird mich sicher wieder in den Luisenpark führen und bei dann hoffentlich etwas angenehmeren Temperaturen bleiben noch viele Möglichkeiten für weitere schöne Tierfotos.

Wer von Euch war schon einmal im Mannheimer Luisenpark?

Was war Euer persönliches Highlight?

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Neuer Coach im Team von MP

Wir gratulieren Daria Porten herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung zum

BDVT geprüften Business Coach

und freuen uns, dass sie ab sofort das Team von MP als Coach verstärkt.

Daria ist am Standort Mannheim ansässig und steht für alle Business und Work-Life Themen als Coach zur Verfügung.

Coachprofil Daria Porten

Kontakt zu Daria können Sie via Mail (dporten@marioporten.de) oder telefonisch unter 0162 6258123 aufnehmen.

Wir freuen uns auf Sie!