Zoofotografie: Zoo Arche Noah Grömitz 17.03.2026

Mein nächster Besuch führte mich am 17.März wieder in den Zoo Arche Noah nach Grömitz. Dabei wollte ich zunächst nach den Tieren schauen, die ich bei meinem ersten Besuch gar nicht aufgesucht hatte oder die einfach nicht “kooperieren” wollten.

Dieses Unterfangen erwies als gar nicht so einfach, denn einige Gehege ließen das Fotografieren einfach nicht zu und  einige Tiere schliefen erneut die ganze Zeit und verließen ihren Stall nicht. So ist es halt, der Fotograf kommt mit Ideen, die Realisierung bestimmen die Modelle – das gehört dazu.

Erfolg hatte ich schließlich im dritten Anlauf (nach 4 Stunden Wartezeit) bei den wunderschönen Rotluchsen. diese faszinierenden Großkatzen habe ich sicher nicht zum letzten Mal aufgesucht. Die Fotos sind nur ein Einstieg, aber immerhin der ist gemacht.

Im Haustierrevier gab es Alpaka-Nachwuchs, der sicher erst ein paar Stunden alt war. Der oder die kleine war noch feucht und wackelig auf den Beinen, fand aber bei Mama schnell die “Milchbar” und machte einen gesunden Eindruck. Solche Momente sind natürlich immer schön mitzuerleben.

Ein Erlebnis ist immer auch die Fütterung der Seehunde, die diesmal eine Grundschulklasse, die zu Besuch war, vornehmen durfte. Mir hat an diesem Tag dabei vor allem die Versammlung der zahlreichen “Zoobewohner” gefallen, die als ständige Gäste hier leben – die Möwen. Schon einige Minuten vor Fütterungsbeginn kreisten ca. 50-60 Möwen über dem Gelände und versuchten, ebenfalls einen Fisch zu ergattern. Ihre lauten Rufe hallten über das Gelände. Ich finde solche Fotomotive immer sehr schön und empfinde sie als dankenswerte Zugabe zu eigentlichen Modellen.

Die alternde Löwin war mir bei meinem ersten Besuch zwei Wochen zuvor nicht aufgefallen. Im Alter wächst ihr offenbar eine Mähne, so dass man sie auch für einen Kater halten könnte. Aber wer fragt, der bekommt vom sehr netten Zoopersonal jederzeit Auskunft und so lernt man immer auch dazu. So soll es doch sein.

Als Fotograf findet man natürlich auf dem Weg immer noch das ein oder andere Motiv, an dem man Freude hat. Hier sind also noch ein paar Bilder, die “auf dem Weg” entstanden sind.

Zum Abschluss habe ich wieder an meinem Lieblingsplatz in diesem Zoo Platz genommen: Einem Liegestuhl am Seehundebecken!
Schon auf der ersten Runde hatte ich einige Bilder gemacht, jetzt konnte ich genau neben einem Seehund Platz nehmen, der – wie alle anderen auch – am Ufer lag und sich sonnte. Eine Stunde lang sahen wir uns immer wieder an und genossen beide die warme Frühjahrssonne und die Ruhe. Ein wunderbarer Abschluss diese Tages!

Für mich geht es sicher bald wieder in den Zoo Arche Noah nach Grömitz.

Natürlich bin wieder gespannt auf Eure Erfahrungen und Kommentare. Wenn ihr mich weiterhin durch die Zoos oder auch durch die Natur begleiten wollt, dann abonniert am besten diesen Blog oder folgt mir auf Instagram.

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Die Veröffentlichung dieser Fotos erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Zoos Arche Noah in Grömitz, wofür ich mich herzlich bedanke.

 

 

Zoofotografie: Zoo Arche Noah Grömitz 03.03.2026

Zum ersten Mal vor Ort galt es für mich an diesem sonnigen Morgen erstmal das Gelände zu erkunden. Schöne große Gehege boten den Tieren viel Bewegungsmöglichkeit. Viele begehbare Gehege ermöglichten einen unmittelbaren Kontakt mit den Tieren.  Spontan verliebt habe ich mich in die sehr große und ganz neue Anlage der sieben Seehunde, die im Helgolandstil gestaltet ist. Viele Liegestühle und Strandkörbe laden zum verweilen ein und ich habe allein zwei Stunden in der Morgensonne an diesem Becken gesessen und den Tieren beim Spielen zugeschaut.

Viel Freude hatte ich auch bei den Präriehunden. Diese aufmerksamen und lustigen Tiere können aus der Nähe betrachtet werden und zeigten wenig Scheu.

Die Löwen zeigten sich träge und schliefen leider den ganzen Tag mehr oder weniger vor sich hin. Große Raubkatzen sind faszinierende Fotomotive und ich hoffe, die Zukunft wird mir noch viele Möglichkeiten bieten, sie zu fotografieren. An diesem Tag war das eher schwierig und die Ergebnisse sind nur ein Einstieg, da auch der Herr des Hauses an diesem Tag leider so gar nicht fotogen war. Schön auf jeden Fall, dass dieser Zoo auch Großkatzen zeigt!

Orientieren musste ich mich auch erstmal bei den Schimpansen. Das große Außengehege ist nicht leicht zu überblicken und es gibt sicher bessere Fotopositionen, als ich sie zum Einstieg gefunden habe. Auch dem in 2025 geborenen Jungtier hätte ich deutlich mehr Geduld widmen müssen, um wirklich schöne Bilder zu bekommen. Auf der “Kennenlerntour” dieses Tages war das leider nicht möglich. Ein paar Bilder gelangen mir dennoch und das schöne Tiergesicht einer Schimpansin habe ich dann ja auch als Titelbild dieses Beitrages ausgewählt.

Richtig gut hat mir auch das Lemuren-Haus gefallen, in dem einem die freundlichen Tieren regelrecht entgegenspringen. Die leuchtend orangen Augen sind beeindruckend und auch hier werde ich sicher nochmal mehr Zeit verbringen.

An vielen Tieren bin ich an diesem Tag nur vorbeigeschlendert. Die große Anlage der Strauße war wegen der Vogelgrippe leider nicht begehbar. Alpakas und Haustierrevier habe ich dieses Mal ausgespart. Kamele und Yaks nur gestreift. Einige Tiere waren auch nicht präsent und versteckten sich und so bleibt für die weiteren Besuche noch viel zu entdecken und noch mehr zu intensivieren und auszuprobieren. So steht – so das Wetter mitspielt – für die kommende Woche auch gleich der nächste Besuch im Zoo Arche Noah in Grömitz auf dem Programm.

Hier noch eine Auswahl unterschiedlicher Tiere, die an diesem Morgen bereit waren, mit dem Fotografen zu kooperieren.

Nach sechs Stunden vor Ort, die im Flug vergangen sind, machte ich mich auf den Heimweg. So freue ich mich auf den nächsten Besuch und alles, was er bieten wird. Meinem Lieblingsplatz im Liegestuhl am Seehundegehege werde ich auf jeden Fall wieder ausgiebig genießen.

Wart Ihr schon mal im Zoo Arche Noah in Grömitz?

Wie hat es Euch gefallen?

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Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Zoos Arche Noah in Grömitz, wofür ich mich herzlich bedanke.