Die großartigen Zuchterfolge des Zoos Schwerin (u.a. Tapir, Löwe und Giraffe) zogen mich am 21.April nochmals nach Schwerin. Für meinen Ausflug hatte ich mir klare Fotoziele gesteckt: Die Jungtiere bei Löwe, Tapir und Giraffe, den Roten Panda und den Amurtiger, der beim ersten Besuch so gar nicht fotografiert werden wollte. Und um es vorweg zu nehmen, das blieb auch diesmal so.
Aber ansonsten hatte ich sehr viel Glück und konnte viele schöne Bilder machen, wobei sich wie üblich in einem Zoo auch weitere Aufnahmemöglichkeiten ergaben, die ich natürlich gerne mitgenommen habe.
Da starten wir doch gleich mal mit Helmut, einem Rückenstreifen Kapuzineraffen. Er schaute mich freundlich an und es war, als wollte er mich regelrecht um ein Fotoshooting bitten. Dafür führte er mir auch zahlreiche Grimassen vor. Die Ergebnisse begeistern zumindest mich total:
Richtig Glück hatte ich bei Maja, der am 06.04. geborenen Tapirdame, die eine Pflegerin samt ihrer Mutter gerade aus dem Stall lockte, um sie weiteren KollegenInnen zu zeigen. Als zu dieser Zeit einziger Besucher an der Anlage kam ich auch hier dazu, exklusiv Fotos machen zu können, was bei grellem Sonnenlicht nicht ganz einfach war. Maja ist einfach bezaubernd.
Auch bei Kato, dem am 23.03. geborenen Giraffennachwuchs hatte ich richtig Glück, denn es war sein erster Tag auf der großen Außenanlage. Kato war sehr schüchtern und zurückhaltend. Wenn man bedenkt, dass er bei seiner Geburt 1,80 Meter groß war, dann wird auf den Bildern mit seinen Eltern erst richtig deutlich, wie groß die tollen ausgewachsenen Rothschildgiraffen sind – wahrlich imposante und beeindruckende Tiere. Kato wird ja mit der Flasche aufgezogen, wobei er zu meiner Zeit seinen Pfleger mit der Flasche auf der Anlage ignorierte. Alles Gute Kato!
Rote (oder auch Kleine) Pandas, die ja mit dem eigentlichen Panda Bären nicht verwandt sind, finde ich wunderbar. Ich mag die Tiere aufgrund ihres niedlichen Aussehens und der wunderbaren Farbkombination ihres Fells. Auch als Fotomotiv sind sie für mich toll. Nachdem im März außer einem in einer Ecke schlafenden Fellknäuel von ihnen nichts zu sehen war, habe ich dieses Mal einen aktiven Moment erwischt und beide Tiere waren im Gehege unterwegs. Die wunderbare Anlage in Schwerin ermöglichte es auch, die Tiere so einzufangen, dass man zumindest nicht auf den ersten Blick erkennt, dass die Bilder in einem Tierpark aufgenommen wurden. Das versuche ich wenn möglich ja immer – die Tiere so einzufangen, als wären sie in freier Natur. Der Kleine Panda ist auch mein Patentier im Zoo Schwerin.
Auch so ein toller Moment, der sich einfach ergibt, ohne dass man vorher auch nur daran gedacht hat: Baumstachler sieht man meist hoch oben schlafend im Baum. Danke, das wars. Nicht so bei meinem Besuch dieses Mal, denn er wurde gerade gefüttert und hatte offenbar Hunger und plötzlich standen wir uns nur zwei Meter voneinander entfernt gegenüber. Schon ein sehr beeindruckendes Tier, in dessen Stacheln man sicher nicht hineingreifen möchte.
Und dann natürlich der überragende Löwennachwuchs, den ich ja schon im letzten Blogbeitrag vorgestellt habe. Diesmal waren sie zumindest zeitweise auch auf der Außenanlage, worauf ich gehofft habe. Da die kleinen Racker kaum mal stillsitzen und die Anlage der Löwen in Schwerin riesig ist, macht man als Fotograf ordentlich Meter, um am Ende ein paar schöne Fotos zu haben. Es lohnt sich immer und das Abschlusseis auf der Bank am Giraffengehege will ja auch erarbeitet werden.
Die asiatischen Rothunde hatte ich beim ersten Mal auch nicht fotografieren können, da sie alle versteckt geschlafen haben. Auch bei diesen Tieren, die ich vorher noch in keinem Zoo gesehen hatte, gelangen mit dieses Mal ein paar Aufnahmen.
Richtig klasse finde ich auch die frei im Zoo lebenden Präriehunde, die immer ein schönes Fotomotiv abgeben. Dieses Mal waren sie sozusagen meine “Halbzeitpause” und ich habe eine halbe Stunde bei Ihnen auf einer Bank gesessen. Da fallen natürlich auch ein paar Bilder ab:
Natürlich gab es im Schweriner Zoo noch viel mehr zu entdecken und auch einiges, dass ich noch nicht entdeckt habe. Doch die restlichen Bilder fasse ich nun in einer Galerie zusammen. Bunte Farbklekse waren etwa die Flamingos, die im Morgenlicht herrlich im Wasser reflektierten. Auch die Pelikane waren nette Motive am Wegesrand. Tierkinder gab es auch bei den Mähnenspringern und den Großen Maras. Ein besonderer Farbpunkt war auch der Pfau, der sogar sein Rad voll aufspannte. Dies und noch mehr links und rechts des Weges in einer für heute letzten Galerie:
Ein Besuch im Zoo Schwerin lohnt sich auf jeden Fall. Für mich steht als nächstes ein Highlight auf dem Programm: Anfang Juni beziehe ich für zwei Nächte die Löwenlodge – Auge in Auge mit den Großkatzen, mal sehen, was für schöne Bilder sich dabei machen lassen.
Wer war von Euch schon einmal im Zoo Schwerin?
Wie hat es Euch gefallen?
Ich freue mich natürlich auf Eure Kommentare und Euer Feedback.
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