Zoofotografie: Am 21.04.2026 nochmal in Schwerin

Die großartigen Zuchterfolge des Zoos Schwerin (u.a. Tapir, Löwe und Giraffe) zogen mich am 21.April nochmals nach Schwerin. Für meinen Ausflug hatte ich mir klare Fotoziele gesteckt: Die Jungtiere bei Löwe, Tapir und Giraffe, den Roten Panda und den Amurtiger, der beim ersten Besuch so gar nicht fotografiert werden wollte. Und um es vorweg zu nehmen, das blieb auch diesmal so.

Aber ansonsten hatte ich sehr viel Glück und konnte viele schöne Bilder machen, wobei sich wie üblich in einem Zoo auch weitere Aufnahmemöglichkeiten ergaben, die ich natürlich gerne mitgenommen habe.

Da starten wir doch gleich mal mit Helmut, einem Rückenstreifen Kapuzineraffen. Er schaute mich freundlich an und es war, als wollte er mich regelrecht um ein Fotoshooting bitten. Dafür führte er mir auch zahlreiche Grimassen vor. Die Ergebnisse begeistern zumindest mich total:

Richtig Glück hatte ich bei Maja, der am 06.04. geborenen Tapirdame, die eine Pflegerin samt ihrer Mutter gerade aus dem Stall lockte, um sie weiteren KollegenInnen zu zeigen. Als zu dieser Zeit einziger Besucher an der Anlage kam ich auch hier dazu, exklusiv Fotos machen zu können, was bei grellem Sonnenlicht nicht ganz einfach war. Maja ist einfach bezaubernd.

Auch bei Kato, dem am 23.03. geborenen Giraffennachwuchs hatte ich richtig Glück, denn es war sein erster Tag auf der großen Außenanlage. Kato war sehr schüchtern und zurückhaltend. Wenn man bedenkt, dass er bei seiner Geburt 1,80 Meter groß war, dann wird auf den Bildern mit seinen Eltern erst richtig deutlich, wie groß die tollen ausgewachsenen Rothschildgiraffen sind – wahrlich imposante und beeindruckende Tiere. Kato wird ja mit der Flasche aufgezogen, wobei er zu meiner Zeit seinen Pfleger mit der Flasche auf der Anlage ignorierte. Alles Gute Kato!

Rote (oder auch Kleine) Pandas, die ja mit dem eigentlichen Panda Bären nicht verwandt sind, finde ich wunderbar. Ich mag die Tiere aufgrund ihres niedlichen Aussehens und der wunderbaren Farbkombination ihres Fells. Auch als Fotomotiv sind sie für mich toll. Nachdem im März außer einem in einer Ecke schlafenden Fellknäuel von ihnen nichts zu sehen war, habe ich dieses Mal einen aktiven Moment erwischt und beide Tiere waren im Gehege unterwegs. Die wunderbare Anlage in Schwerin ermöglichte es auch, die Tiere so einzufangen, dass man zumindest nicht auf den ersten Blick erkennt, dass die Bilder in einem Tierpark aufgenommen wurden.  Das versuche ich wenn möglich ja immer – die Tiere so einzufangen, als wären sie in freier Natur. Der Kleine Panda ist auch mein Patentier im Zoo Schwerin.

 

Auch so ein toller Moment, der sich einfach ergibt, ohne dass man vorher auch nur daran gedacht hat: Baumstachler sieht man meist hoch oben schlafend im Baum. Danke, das wars. Nicht so bei meinem Besuch dieses Mal, denn er wurde gerade gefüttert und hatte offenbar Hunger und plötzlich standen wir uns nur zwei Meter voneinander entfernt gegenüber. Schon ein sehr beeindruckendes Tier, in dessen Stacheln man sicher nicht hineingreifen möchte.

Und dann natürlich der überragende Löwennachwuchs, den ich ja schon im letzten Blogbeitrag vorgestellt habe. Diesmal waren sie zumindest zeitweise auch auf der Außenanlage, worauf ich gehofft habe. Da die kleinen Racker kaum mal stillsitzen und die Anlage der Löwen in Schwerin riesig ist, macht man als Fotograf ordentlich Meter, um am Ende ein paar schöne Fotos zu haben. Es lohnt sich immer und das Abschlusseis auf der Bank am Giraffengehege will ja auch erarbeitet werden.

Die asiatischen Rothunde hatte ich beim ersten Mal auch nicht fotografieren können, da sie alle versteckt geschlafen haben. Auch bei diesen Tieren, die ich vorher noch in keinem Zoo gesehen hatte, gelangen mit dieses Mal ein paar Aufnahmen.

Richtig klasse finde ich auch die frei im Zoo lebenden Präriehunde, die immer ein schönes Fotomotiv abgeben. Dieses Mal waren sie sozusagen meine “Halbzeitpause” und ich habe eine halbe Stunde bei Ihnen auf einer Bank gesessen. Da fallen natürlich auch ein paar Bilder ab:

Natürlich gab es im Schweriner Zoo noch viel mehr zu entdecken und auch einiges, dass ich noch nicht entdeckt habe. Doch die restlichen Bilder fasse ich nun in einer Galerie zusammen. Bunte Farbklekse waren etwa die Flamingos, die im Morgenlicht herrlich im Wasser reflektierten. Auch die Pelikane waren nette Motive am Wegesrand. Tierkinder gab es auch bei den Mähnenspringern und den Großen Maras. Ein besonderer Farbpunkt war auch der Pfau, der sogar sein Rad voll aufspannte. Dies und noch mehr links und rechts des Weges in einer für heute letzten Galerie:

Ein Besuch im Zoo Schwerin lohnt sich auf jeden Fall. Für mich steht als nächstes ein Highlight auf dem Programm: Anfang Juni beziehe ich für zwei Nächte die Löwenlodge – Auge in Auge mit den Großkatzen, mal sehen, was für schöne Bilder sich dabei machen lassen.

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Zoofotografie: Zoo Schwerin am 23.03.2026 – viel mehr als nur Löwennachwuchs

Zwar galt meine Reise nach Schwerin am 23.03. ganz besonders den jungen Löwen, aber natürlich habe ich – erstmals im Zoo Schwerin – auch einen Rundgang gemacht.
Einige Fotomodelle, auf die ich besonders gehofft hatte, zeigten gar keine Kooperationsbereitschaft und schliefen versteckt – so etwa die Amurtiger und die Kleinen Pandas. Damit war früh klar, es wird schon bald einen weiteren Besuch in Schwerin geben.

Sehr gut hat mir die weitläufige Teichanlage gefallen, die zu großzügigen Spaziergängen einlädt. Viele Gehege waren sehr groß und naturbelassen, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Bei den Braunbären hatte ich z.B. den Eindruck, man habe einfach ca. 2 Hektar Wald eingezäunt und nur zum Besucherweg einen Wassergraben hinzugefügt.

Auch alle Hirschartigen hatten sehr große Gehege in natürlicher Waldlandschaft mit Senken und Anhöhen. Aussichtsplattformen bieten einen guten Überblick, so dass man die Tiere gut beobachten kann. Wie immer bei Wiederkäuern war nicht überall “viel los” – Ruhezeit.

Sehr schön fand ich auch die Anlage der Giraffen, an der ich auch gleich meinen neuen Lieblingsplatz gefunden habe: Eine Bank, auf der man sehr schön am Gehegerand sitzen, die Sonne genießen und den Tieren zuschauen kann. Ganz toll fand ich die erhöhte Plattform, die den Besuchern die “Augenhöhe” mit den Giraffen ermöglicht. Nicht für den Fotografen ein tolles Erlebnis, wenn einem so ein mächtiges Tier den Kopf nur 2-3 Meter entfernt entgegenreckt.

 

Für Fotografen immer toll sind die lustigen Erdmännchen. Ihnen zuzuschauen wie sie durch das Gehege wuseln und buddeln, ist sehr kurzweilig. Gut, dass dabei immer ein Wachposten abgestellt wird, der sich als  Fotomodell quasi aufdrängt.

Viele Tiere leben auch frei im Zoo, so z.B. die Präriehunde, die über große Wiesen zwischen den Besuchern umhertollen.

Nicht mehr so ganz zeitgemäß fand ich die eher kleine Anlage der Humboldtpinguine. Ich bin sicher, dass diese bald zur Vergrößerung anstehen dürfte. Pinguine zu beobachten finde ich auch immer sehr lustig, obwohl ich nicht zur Fütterungszeit dort war.

Als ein besonderes Highlight empfand ich die sehr große Nashornanlage, auf der vier beeindruckende Tiere beheimatet sind. Der Bulle ließ mich doch ehrfürchtig erstarren – was für ein imposantes Tier. Die Anlage ist sehr schön gestaltet, man läuft auf einem langen Holzsteg quasi quer über die große Anlage. Richtig toll!

Besonders niedlich sind auch die Dikdiks, die im Artenschutzzentrum genau gegenüber den kleinen Löwen beheimatet sind. Diese kleinen Antilopen sind ja nur etwas größer als ein Feldhase, aber ein absoluter Hingucker.

Eine wirklich schöne Anlage mit artgerechten Klettermöglichkeiten haben auch die Mähnenspringer, die bei meinem Besuch allerdings nicht sehr kletterfreudig, sondern eher faul waren. Schöne Tiere sind das!

Vielen weiteren Tieren bin ich natürlich auf meinem Weg durchs Gelände und auch bei meinem allerdings nur kurzen Abstecher in das kleine Tropenhaus begegnet. Einige waren auch noch in ihren Stallungen, so etwa die Flamingos. Bei vielen Tieren haben mir meine Bilder nicht gefallen, bei einigen war es schwierig und ich suche noch nach Möglichkeiten, sie besser in Szene zu setzen. Aber so soll es ja auch sein – der Weg ist das Ziel. Hier sind noch einige Aufnahmen entlang des Weges:

Der Zoo Schwerin wird bald wieder mein Ziel sein, sobald die kleinen Löwen, die ich meinem letzten Beitrag ja ausführlich vorgestellt habe, auf die Außenanlage dürfen. Auch sonst warten auf dieser schönen und weitläufigen Anlage noch so viele Tiere darauf, von mir entdeckt zu werden. Ich jedenfalls freue mich schon darauf und kann Euch einen Besuch dort nur empfehlen.

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Zoo Schwerin – die kleinen Löwen im Video

Bewegte Bilder sind ja auch immer schön, hier sind die kleinen Löwen im Zoo Schwerin nochmal im Video, aufgenommen am 23.03.2026:

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Zoofotografie: Löwennachwuchs in Schwerin am 23.03.2026

Der Zoo Schwerin stand ohnehin weit oben auf meiner Besuchsliste, da er für mich sehr verkehrsgünstig gelegen ist und ich schon viel Gutes über diesen Zoo gelesen hatte. Die Nachricht, dass dort am 07.01.2026 drei kleine Löwen geboren wurden, weckte natürlich umso mehr mein Interesse.

Kleine Raubkatzen gehören zu meinen absoluten Lieblingsmotiven, denn sie sind an Niedlichkeit kaum zu übertreffen. Und da ich ja besonders gerne Tiergesichter fotografiere, versprachen sie auch dafür tolle Motive zu sein.

Nachdem ich gelesen hatte, dass die Kleinen nunmehr mit ihrer Mutter im Wintergarten des Artenschutzzentrums zu sehen sind, führ ich also zeitnah nach Schwerin.

In mehreren Beiträgen der sozialen Netzwerken wurde ich bereits gewarnt, dass die Rahmenbedingungen zum Fotografieren schwierig sein würden. Und das waren sie dann auch. Die Glasscheibe war milchig und verkratzt, ein ca. 3-4 Meter davor gespanntes Absperrungsseil zwang dazu, einen großen Abstand einzuhalten.

Aber so ist das nun mal im Zoo, das Tierwohl steht völlig zu Recht über allem und als Zoofotograf muss man das Beste daraus machen. Gut 1,5 Stunden habe ich bei den wunderbaren Tieren zugebracht – die meiste Zeit davon auf Knien. Allein das Beobachten der spielenden kleinen Raubkatzen, die stets streng von Mama beobachtet wurden, war ein tolles Erlebnis und hat mir sehr viel Freude bereitet.

Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um mal mit ein paar Bildern der fürsorglichen Mutter zu starten:

Es ist schon bewundernswert, welche Ruhe so eine große Raubkatze ausstrahlt, um ihrem Nachwuchs Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Wenn die Kleinen zu frech wurden, gab es auch schon mal eine Ohrfeige. Leider gelang mir kein Foto davon.

An die Bilder der kleinen Racker (1,2) musste ich natürlich nochmal etwas Hand anlegen, ganz ohne Nachbearbeitung ging es nicht. Ich bin dafür mit den Ergebnissen sehr zufrieden und hoffe, sie gefallen Euch auch.

Der nächste Schritt wird sein, dass die Kleinen zu ihrem Vater und dem Rest der Familie auf die Außenanlage dürfen. Dann wird es mich nach den Osterferien sicher zeitnah wieder in den Zoo Schwerin ziehen, um weitere Fotos von diesen wunderbaren Tieren zu machen.

Ein weitere Beitrag mit einem Gesamteindruck des Zoos Schwerin wird folgen, wenn ich die restlichen, nochmals mehr als 500 Bilder gesichtet habe. Eines kann ich aber jetzt schon sagen: Egal ob mit oder ohne Kinder, für die auch zahlreiche Spielmöglichkeiten vorhanden sind, der sehr weitläufige Zoo in Schwerin mit seinen großen, zum Teil sehr naturbelassenen Gehegen und seinen zum Teil spektakulären Tieren wie Giraffen, Tigern, Bären, Löwen, Nashörnern und vielen mehr, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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