Zoofotografie: Mit Löwen wohnen in Schwerin: Teil 3/3 – Zootiere haben Urlaub

Stellen Sie sich einmal vor, Sie kommen an einen Zoo und an der Tür hängt das Schild, dass ich für diesen Beitrag aus Titelbild ausgewählt habe.

“Ich bin doch nicht verrückt – ein leerer Zoo und ich soll hineingehen!”, schießt es Ihnen durch den Kopf?  Völlig verständlich.

Ich weiss nicht, wie das in anderen Zoos ist, dafür habe ich noch nicht genug besucht. Aber sollte Ihnen das einmal im Zoo Schwerin passieren (natürlich eine völlig frei erfundene Idee meinerseits), dann folgen Sie dem Vorschlag des Zoodirektors  und gehen Sie hinein.

Auf dem sehr naturbelassenen großzügigen Gelände erwartet sie eine große Park- und Teichanlage, die jede Menge schöne Tiere und Eindrücke bietet, auch wenn keine Zootiere dort sind.

Ich habe z.B. gleich drei Singvögel gesehen, die ich zuvor noch nie gesehen habe und ich fotografiere in meinem Garten nun auch schon viele Jahre.

Ich lasse diesen Beitrag mal bewusst ohne allzu viele Worte. Etwa 350 Bilder habe ich bei meinem Junibesuch in Schwerin nur “am Wegesrand” und rund um die Teichanlagen gemacht. Ich überlasse Sie also im Folgenden der Schönheit der heimischen Natur, die dieser Zoo für Sie auch zu bieten hat, auch wenn ich auf einem Bild natürlich etwas gemogelt habe.
Vorhang auf:

 

Ein Besuch im Zoo Schwerin lohnt sich also selbst dann, wenn mal alle Zootiere “Urlaub haben”, was ja nicht vorkommt. Seele baumeln lassen – auch das ist in Schwerin sehr gut möglich.

Wie gefällt es Euch im Zoo Schwerin? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen!

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Zoofotografie: Mit Löwen wohnen in Schwerin: Teil 2/3 – viel mehr als nur Löwen

Wenn man als Fotograf schon zwei Übernachtungen im Zoo hat, dann nutzt man natürlich die Chance das Licht an den verschiedenen Anlagen zu unterschiedlichen Tageszeiten auszunutzen. So wollte ich neben den Löwen natürlich auch andere Tiere fotografieren.

Na klar, standen die großartigen Jungtiere im Vordergrund und wieder einmal zeigte sich, egal wieviel Zeit Du hast, eine Garantie auf schöne Gelegenheiten gibt es nicht. So war ich an den drei Tagen sicher 5-6 Mal am Tapirgehege um Maja, die kleine im März geborene Tapirdame, die ich in meinem Blogbeitrag aus April vorgestellt habe, wiederzusehen. Leider immer wieder ohne Erfolg, ich sah sie leider nicht.

Ich habe schon mal ausgeführt, dass ich mich im Zoo bemühe, die Tiere so zu fotografieren, dass man zumindest nicht auf den ersten Blick erkennen kann, dass sie in Gefangenschaft leben. Das geht natürlich nicht immer und überall, aber z.B. bei den Braunbären, die in Schwerin ein großes waldbewachsenes Gehege haben. Und die beiden Modelle waren diesmal dankenswerter Weise auch sehr kooperationsbereit – dankeschön dafür!

Ich gestehe freimütig, dass ich an Kato, dem Giraffenbullen, der ebenfalls im März geboren wurde, “einen Narren gefressen” habe. Ich könnte ihm stundenlang zusehen, allein schon wegen des Kontrastes zu seinem riesigen 5-Meter-großen Vaters. Wie klein und zerbrechlich er doch im Vergleich wirkt, obwohl er inzwischen sicher auch bereits die zwei Meter überschritten haben dürfte. Die Rothschild Giraffen sind einfach sehr majestätische und beeindruckende Tiere!

Im Zentrum des Zoos lebt eine große Gruppe Präriehunde frei im Zoo. Immer wieder laufen einem die Tiere auf den Wegen quasi über die Füße. Sich auf eine Bank zu setzen und den agilen Tieren zuzusehen, lohnt sich immer. Sie sind wachsam, gesellig und – Entschuldigung – verfressen. Bei meinem Besuch hatten sie sicher zwei Dutzend Jungtiere und so sind es denn auch etwas viele Fotos geworden…

Die Präriehunde könnt ihr auf meinem Youtube-Kanal auch in Aktion erleben. Schaut Euch gerne das Video an, das ich aufgrund seiner Datengröße nicht in diesen Blog einbauen kann.

Im Artenschutzzentrum leben die Kirk Dikdiks. Die nur 30 cm kleinen Gazellen sind sehr scheu und bei meinen vorangegangenen Besuchen konnte ich kaum schöne Bilder von ihnen machen. Doch wenn man, weil man ja über Nacht bleibt, der letzte Besucher ist und die nette Tierpflegerin überzeugen kann, nur noch fünf Minuten offen zu lassen, dann kommen auch diese Tiere zur Ruhe. Auf dem Boden sitzend konnte ich dann einige schöne Bilder machen – schaut Euch den kleinen Rüssel an!

Als Fotograf liebe ich es, Tiergesichter in Szene zu setzen. Diese drücken für mich immer wieder die Schönheit der Natur in Gänze und zugleich die Individualität eines jeden Individums aus. Auch dazu hatte ich wieder Gelegenheit, etwa bei den Erdmännchen. den Alpakas, den Straussen, dem Nashorn oder im Humboldthaus.

Ob Baumstachler, mein Patentier, der Westliche Rote Panda, die Vikunjas, die Rückenstreifenkapuziner, der Kappengibbon, Nashorn, Tiger,  Nandu, Strausse und vieles mehr. Es gibt so viel zu entdecken, so kommt hier der Rest in einer gemischten Galerie:

Was wäre eigentlich, wenn alle Zootiere Urlaub hätten? Wäre es dann “stinklangweilig” im Zoo? Na ja, lest gerne Teil 3 meiner Trilogie zu diesem Löwenlodgebesuch in Schwerin! Viel Spaß dabei!

Was sind Eure schönsten Momente im Zoo Schwerin?

Wie hat es Euch dort insgesamt gefallen?

Ich freue mich natürlich auf Eure Kommentare und Euer Feedback.

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Zoofotografie: Mit Löwen wohnen in Schwerin: Teil 1/3 – die Löwen sind los!

Die Idee in einer Lodge mit einer Scheibe zum Löwengehege wohnen zu können, hat mich sofort begeistert. Zu groß der Reiz, die wunderbaren asiatischen Raubkatzen aus nächster Nähe beobachten, ihr Verhalten zu studieren und sie fotografieren zu können. Also war ich froh, überhaupt noch zwei Nächte zu finden, die ich buchen konnte, denn die Lodge ist quasi ausgebucht. Vom 07. bis zum 09.06.2026 war ich also in Schwerin und wohnte in der Löwenlodge, einem Ferienhaus, das in den Zaun der des Löwengeheges eingebaut ist.

Kaum hatte ich meinen Koffer und den Fotorucksack abgestellt, da tauchten die Tiere auch schon vor meiner großen Scheibe auf und ich habe erstmal die Kamera rausgeholt und wild drauflos fotografiert. Na ja, einmal darf man das ja ruhig.

In Schwerin leben 8 asiatische Löwen in einem Rudel, dass nunmehr wieder zusammengeführt ist, nachdem die drei Jungtiere, die Löwin Heidi am 07.01.2026 zur Welt gebracht hat, inzwischen fünf Monate alt sind. Die “Kleinen”, die auf einigen Bildern gleich sehr niedlich aussehen, sind mittlerweile etwa schäferhundgroß und keine Kuschelkätzchen mehr. Jedenfalls würde ich nicht mit ihnen kämpfen wollen, doch selbst den Tierpflegerinnen war in den Gesprächen anzumerken, wie schön es wohl wäre, wenn die drei doch klein bleiben würden…

Schwerin hat mit 8 Tieren das größte Rudel asiatischer Löwen in Europa, das von Löwenkater Shapur angeführt wird.

Shapur lebt mit drei Damen sowie seiner 2025 geborenen Tochter Manika und den drei Jungtieren aus Januar 2026 auf der ca. 3.300qm großen Anlage, die damit zu den größten in Deutschland gehört.

Shapur wird von allen als liebevoller Vater beschrieben, der auch gerne mit seinen Kindern spielte. Sein Brüllen ist schon einschüchternd und im ganzen Zoo zu hören.

Manika, die im Juli 2025 geborene Halbschwester der drei “kleinen Löwen” Saira, Narami und Kater Najuk, bemühte sich immer wieder Aufmerksamkeit von Shapur zu bekommen und bekam sie auch. Sie spielte auch mit den drei Kleinen, war aber oft etwas außen vor. Ihre Mama war aber stets zur Stelle, wenn es nötig war.

Von den drei “Kleinen” hätte ich unzählige Fotos machen können, zu niedlich sind die Tiere. Wenn man ihnen aus dieser Nähe eine Weile zuschaut, dann bemerkt man, dass sie einerseits noch sehr naiv und kindlich wirken. Manchmal schauen sie verloren in die Gegend, wirken verträumt und eben wie kleine Kinder. Ich habe mich bemüht, diese Stimmung in einigen Bildern festzuhalten:

Und dann sind da auf der anderen Seite auch diese kämpferisch wilden Momente, in denen der Jäger und Kämpfer sichtbar wird. Da wird mit Papa gekämpft (s.o.), mit Mama und auch mit den Geschwistern. Da werden die Krallen gewetzt und das Seil zerrissen. Einfach herrlich, ihnen dabei zuzusehen!

Man könnte noch viel zu den Tieren sagen, ich jedenfalls hatte immer wieder ein Schmunzeln im Gesicht, als ich sie beobachtet habe. Hoffen wir, dass die drei “Kleinen” gesund erwachsen werden, um dann ihre eigenen Wege zu gehen und in anderen Rudeln dazu beitragen können, den Bestand dieser bedrohten Tierart zu sichern.

Hier sind noch einige Bilder, die nicht so recht in das obige Raster passen:

Wenn Ihr die Löwenbande ich Aktion erleben wollt, dann empfehle ich Euch mein Video, dass ich den drei Tagen vor Ort gedreht habe. Aufgrund seines Datenvolumens kann ich es leider nicht in diesen Beitrag integrieren, so dass ihr bitte auf meinen Youtube-Kanal ausweichen müsst. Viel Spaß also beim Löwenvideo!

Ein Besuch der Löwenlodge im Zoo Schwerin ist ein wunderbares Erlebnis. So nah kommt man den beeindruckenden Raubkatzen! Man kann ihr Verhalten studieren, viele Details erkennen und als Fotograf natürlich auch sehr schöne Aufnahmen machen. Das Ambiente ist sehr einladend und wohnlich, so dass für mich gilt: Die Löwenlodge wird fester Bestandteil meiner Jahresplanung!

Gibt es denn nur Löwen im Zoo? Natürlich nicht, welche Tiere ich außerdem in Szene setzen konnte, das erfahrt Ihr in Teil 2 meiner Trilogie zum Wohnen mit den Löwen. Viel Spaß dabei!

Wer von Euch war schon einmal in der Löwenloge?

Wie hat es Euch gefallen?

Ich freue mich natürlich auf Eure Kommentare und Euer Feedback.

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Zoofotografie: Am 21.04.2026 nochmal in Schwerin

Die großartigen Zuchterfolge des Zoos Schwerin (u.a. Tapir, Löwe und Giraffe) zogen mich am 21.April nochmals nach Schwerin. Für meinen Ausflug hatte ich mir klare Fotoziele gesteckt: Die Jungtiere bei Löwe, Tapir und Giraffe, den Roten Panda und den Amurtiger, der beim ersten Besuch so gar nicht fotografiert werden wollte. Und um es vorweg zu nehmen, das blieb auch diesmal so.

Aber ansonsten hatte ich sehr viel Glück und konnte viele schöne Bilder machen, wobei sich wie üblich in einem Zoo auch weitere Aufnahmemöglichkeiten ergaben, die ich natürlich gerne mitgenommen habe.

Da starten wir doch gleich mal mit Helmut, einem Rückenstreifen Kapuzineraffen. Er schaute mich freundlich an und es war, als wollte er mich regelrecht um ein Fotoshooting bitten. Dafür führte er mir auch zahlreiche Grimassen vor. Die Ergebnisse begeistern zumindest mich total:

Richtig Glück hatte ich bei Maja, der am 06.04. geborenen Tapirdame, die eine Pflegerin samt ihrer Mutter gerade aus dem Stall lockte, um sie weiteren KollegenInnen zu zeigen. Als zu dieser Zeit einziger Besucher an der Anlage kam ich auch hier dazu, exklusiv Fotos machen zu können, was bei grellem Sonnenlicht nicht ganz einfach war. Maja ist einfach bezaubernd.

Auch bei Kato, dem am 23.03. geborenen Giraffennachwuchs hatte ich richtig Glück, denn es war sein erster Tag auf der großen Außenanlage. Kato war sehr schüchtern und zurückhaltend. Wenn man bedenkt, dass er bei seiner Geburt 1,80 Meter groß war, dann wird auf den Bildern mit seinen Eltern erst richtig deutlich, wie groß die tollen ausgewachsenen Rothschildgiraffen sind – wahrlich imposante und beeindruckende Tiere. Kato wird ja mit der Flasche aufgezogen, wobei er zu meiner Zeit seinen Pfleger mit der Flasche auf der Anlage ignorierte. Alles Gute Kato!

Rote (oder auch Kleine) Pandas, die ja mit dem eigentlichen Panda Bären nicht verwandt sind, finde ich wunderbar. Ich mag die Tiere aufgrund ihres niedlichen Aussehens und der wunderbaren Farbkombination ihres Fells. Auch als Fotomotiv sind sie für mich toll. Nachdem im März außer einem in einer Ecke schlafenden Fellknäuel von ihnen nichts zu sehen war, habe ich dieses Mal einen aktiven Moment erwischt und beide Tiere waren im Gehege unterwegs. Die wunderbare Anlage in Schwerin ermöglichte es auch, die Tiere so einzufangen, dass man zumindest nicht auf den ersten Blick erkennt, dass die Bilder in einem Tierpark aufgenommen wurden.  Das versuche ich wenn möglich ja immer – die Tiere so einzufangen, als wären sie in freier Natur. Der Kleine Panda ist auch mein Patentier im Zoo Schwerin.

 

Auch so ein toller Moment, der sich einfach ergibt, ohne dass man vorher auch nur daran gedacht hat: Baumstachler sieht man meist hoch oben schlafend im Baum. Danke, das wars. Nicht so bei meinem Besuch dieses Mal, denn er wurde gerade gefüttert und hatte offenbar Hunger und plötzlich standen wir uns nur zwei Meter voneinander entfernt gegenüber. Schon ein sehr beeindruckendes Tier, in dessen Stacheln man sicher nicht hineingreifen möchte.

Und dann natürlich der überragende Löwennachwuchs, den ich ja schon im letzten Blogbeitrag vorgestellt habe. Diesmal waren sie zumindest zeitweise auch auf der Außenanlage, worauf ich gehofft habe. Da die kleinen Racker kaum mal stillsitzen und die Anlage der Löwen in Schwerin riesig ist, macht man als Fotograf ordentlich Meter, um am Ende ein paar schöne Fotos zu haben. Es lohnt sich immer und das Abschlusseis auf der Bank am Giraffengehege will ja auch erarbeitet werden.

Die asiatischen Rothunde hatte ich beim ersten Mal auch nicht fotografieren können, da sie alle versteckt geschlafen haben. Auch bei diesen Tieren, die ich vorher noch in keinem Zoo gesehen hatte, gelangen mit dieses Mal ein paar Aufnahmen.

Richtig klasse finde ich auch die frei im Zoo lebenden Präriehunde, die immer ein schönes Fotomotiv abgeben. Dieses Mal waren sie sozusagen meine “Halbzeitpause” und ich habe eine halbe Stunde bei Ihnen auf einer Bank gesessen. Da fallen natürlich auch ein paar Bilder ab:

Natürlich gab es im Schweriner Zoo noch viel mehr zu entdecken und auch einiges, dass ich noch nicht entdeckt habe. Doch die restlichen Bilder fasse ich nun in einer Galerie zusammen. Bunte Farbklekse waren etwa die Flamingos, die im Morgenlicht herrlich im Wasser reflektierten. Auch die Pelikane waren nette Motive am Wegesrand. Tierkinder gab es auch bei den Mähnenspringern und den Großen Maras. Ein besonderer Farbpunkt war auch der Pfau, der sogar sein Rad voll aufspannte. Dies und noch mehr links und rechts des Weges in einer für heute letzten Galerie:

Ein Besuch im Zoo Schwerin lohnt sich auf jeden Fall. Für mich steht als nächstes ein Highlight auf dem Programm: Anfang Juni beziehe ich für zwei Nächte die Löwenlodge – Auge in Auge mit den Großkatzen, mal sehen, was für schöne Bilder sich dabei machen lassen.

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Zoofotografie: Zoo Schwerin am 23.03.2026 – viel mehr als nur Löwennachwuchs

Zwar galt meine Reise nach Schwerin am 23.03. ganz besonders den jungen Löwen, aber natürlich habe ich – erstmals im Zoo Schwerin – auch einen Rundgang gemacht.
Einige Fotomodelle, auf die ich besonders gehofft hatte, zeigten gar keine Kooperationsbereitschaft und schliefen versteckt – so etwa die Amurtiger und die Kleinen Pandas. Damit war früh klar, es wird schon bald einen weiteren Besuch in Schwerin geben.

Sehr gut hat mir die weitläufige Teichanlage gefallen, die zu großzügigen Spaziergängen einlädt. Viele Gehege waren sehr groß und naturbelassen, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Bei den Braunbären hatte ich z.B. den Eindruck, man habe einfach ca. 2 Hektar Wald eingezäunt und nur zum Besucherweg einen Wassergraben hinzugefügt.

Auch alle Hirschartigen hatten sehr große Gehege in natürlicher Waldlandschaft mit Senken und Anhöhen. Aussichtsplattformen bieten einen guten Überblick, so dass man die Tiere gut beobachten kann. Wie immer bei Wiederkäuern war nicht überall “viel los” – Ruhezeit.

Sehr schön fand ich auch die Anlage der Giraffen, an der ich auch gleich meinen neuen Lieblingsplatz gefunden habe: Eine Bank, auf der man sehr schön am Gehegerand sitzen, die Sonne genießen und den Tieren zuschauen kann. Ganz toll fand ich die erhöhte Plattform, die den Besuchern die “Augenhöhe” mit den Giraffen ermöglicht. Nicht für den Fotografen ein tolles Erlebnis, wenn einem so ein mächtiges Tier den Kopf nur 2-3 Meter entfernt entgegenreckt.

 

Für Fotografen immer toll sind die lustigen Erdmännchen. Ihnen zuzuschauen wie sie durch das Gehege wuseln und buddeln, ist sehr kurzweilig. Gut, dass dabei immer ein Wachposten abgestellt wird, der sich als  Fotomodell quasi aufdrängt.

Viele Tiere leben auch frei im Zoo, so z.B. die Präriehunde, die über große Wiesen zwischen den Besuchern umhertollen.

Nicht mehr so ganz zeitgemäß fand ich die eher kleine Anlage der Humboldtpinguine. Ich bin sicher, dass diese bald zur Vergrößerung anstehen dürfte. Pinguine zu beobachten finde ich auch immer sehr lustig, obwohl ich nicht zur Fütterungszeit dort war.

Als ein besonderes Highlight empfand ich die sehr große Nashornanlage, auf der vier beeindruckende Tiere beheimatet sind. Der Bulle ließ mich doch ehrfürchtig erstarren – was für ein imposantes Tier. Die Anlage ist sehr schön gestaltet, man läuft auf einem langen Holzsteg quasi quer über die große Anlage. Richtig toll!

Besonders niedlich sind auch die Dikdiks, die im Artenschutzzentrum genau gegenüber den kleinen Löwen beheimatet sind. Diese kleinen Antilopen sind ja nur etwas größer als ein Feldhase, aber ein absoluter Hingucker.

Eine wirklich schöne Anlage mit artgerechten Klettermöglichkeiten haben auch die Mähnenspringer, die bei meinem Besuch allerdings nicht sehr kletterfreudig, sondern eher faul waren. Schöne Tiere sind das!

Vielen weiteren Tieren bin ich natürlich auf meinem Weg durchs Gelände und auch bei meinem allerdings nur kurzen Abstecher in das kleine Tropenhaus begegnet. Einige waren auch noch in ihren Stallungen, so etwa die Flamingos. Bei vielen Tieren haben mir meine Bilder nicht gefallen, bei einigen war es schwierig und ich suche noch nach Möglichkeiten, sie besser in Szene zu setzen. Aber so soll es ja auch sein – der Weg ist das Ziel. Hier sind noch einige Aufnahmen entlang des Weges:

Der Zoo Schwerin wird bald wieder mein Ziel sein, sobald die kleinen Löwen, die ich meinem letzten Beitrag ja ausführlich vorgestellt habe, auf die Außenanlage dürfen. Auch sonst warten auf dieser schönen und weitläufigen Anlage noch so viele Tiere darauf, von mir entdeckt zu werden. Ich jedenfalls freue mich schon darauf und kann Euch einen Besuch dort nur empfehlen.

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Zoo Schwerin – die kleinen Löwen im Video

Bewegte Bilder sind ja auch immer schön, hier sind die kleinen Löwen im Zoo Schwerin nochmal im Video, aufgenommen am 23.03.2026:

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Zoofotografie: Löwennachwuchs in Schwerin am 23.03.2026

Der Zoo Schwerin stand ohnehin weit oben auf meiner Besuchsliste, da er für mich sehr verkehrsgünstig gelegen ist und ich schon viel Gutes über diesen Zoo gelesen hatte. Die Nachricht, dass dort am 07.01.2026 drei kleine Löwen geboren wurden, weckte natürlich umso mehr mein Interesse.

Kleine Raubkatzen gehören zu meinen absoluten Lieblingsmotiven, denn sie sind an Niedlichkeit kaum zu übertreffen. Und da ich ja besonders gerne Tiergesichter fotografiere, versprachen sie auch dafür tolle Motive zu sein.

Nachdem ich gelesen hatte, dass die Kleinen nunmehr mit ihrer Mutter im Wintergarten des Artenschutzzentrums zu sehen sind, führ ich also zeitnah nach Schwerin.

In mehreren Beiträgen der sozialen Netzwerken wurde ich bereits gewarnt, dass die Rahmenbedingungen zum Fotografieren schwierig sein würden. Und das waren sie dann auch. Die Glasscheibe war milchig und verkratzt, ein ca. 3-4 Meter davor gespanntes Absperrungsseil zwang dazu, einen großen Abstand einzuhalten.

Aber so ist das nun mal im Zoo, das Tierwohl steht völlig zu Recht über allem und als Zoofotograf muss man das Beste daraus machen. Gut 1,5 Stunden habe ich bei den wunderbaren Tieren zugebracht – die meiste Zeit davon auf Knien. Allein das Beobachten der spielenden kleinen Raubkatzen, die stets streng von Mama beobachtet wurden, war ein tolles Erlebnis und hat mir sehr viel Freude bereitet.

Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um mal mit ein paar Bildern der fürsorglichen Mutter zu starten:

Es ist schon bewundernswert, welche Ruhe so eine große Raubkatze ausstrahlt, um ihrem Nachwuchs Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Wenn die Kleinen zu frech wurden, gab es auch schon mal eine Ohrfeige. Leider gelang mir kein Foto davon.

An die Bilder der kleinen Racker (1,2) musste ich natürlich nochmal etwas Hand anlegen, ganz ohne Nachbearbeitung ging es nicht. Ich bin dafür mit den Ergebnissen sehr zufrieden und hoffe, sie gefallen Euch auch.

Der nächste Schritt wird sein, dass die Kleinen zu ihrem Vater und dem Rest der Familie auf die Außenanlage dürfen. Dann wird es mich nach den Osterferien sicher zeitnah wieder in den Zoo Schwerin ziehen, um weitere Fotos von diesen wunderbaren Tieren zu machen.

Ein weitere Beitrag mit einem Gesamteindruck des Zoos Schwerin wird folgen, wenn ich die restlichen, nochmals mehr als 500 Bilder gesichtet habe. Eines kann ich aber jetzt schon sagen: Egal ob mit oder ohne Kinder, für die auch zahlreiche Spielmöglichkeiten vorhanden sind, der sehr weitläufige Zoo in Schwerin mit seinen großen, zum Teil sehr naturbelassenen Gehegen und seinen zum Teil spektakulären Tieren wie Giraffen, Tigern, Bären, Löwen, Nashörnern und vielen mehr, ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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