Zoofotografie: Mit Löwen wohnen in Schwerin: Teil 2/3 – viel mehr als nur Löwen

Wenn man als Fotograf schon zwei Übernachtungen im Zoo hat, dann nutzt man natürlich die Chance das Licht an den verschiedenen Anlagen zu unterschiedlichen Tageszeiten auszunutzen. So wollte ich neben den Löwen natürlich auch andere Tiere fotografieren.

Na klar, standen die großartigen Jungtiere im Vordergrund und wieder einmal zeigte sich, egal wieviel Zeit Du hast, eine Garantie auf schöne Gelegenheiten gibt es nicht. So war ich an den drei Tagen sicher 5-6 Mal am Tapirgehege um Maja, die kleine im März geborene Tapirdame, die ich in meinem Blogbeitrag aus April vorgestellt habe, wiederzusehen. Leider immer wieder ohne Erfolg, ich sah sie leider nicht.

Ich habe schon mal ausgeführt, dass ich mich im Zoo bemühe, die Tiere so zu fotografieren, dass man zumindest nicht auf den ersten Blick erkennen kann, dass sie in Gefangenschaft leben. Das geht natürlich nicht immer und überall, aber z.B. bei den Braunbären, die in Schwerin ein großes waldbewachsenes Gehege haben. Und die beiden Modelle waren diesmal dankenswerter Weise auch sehr kooperationsbereit – dankeschön dafür!

Ich gestehe freimütig, dass ich an Kato, dem Giraffenbullen, der ebenfalls im März geboren wurde, “einen Narren gefressen” habe. Ich könnte ihm stundenlang zusehen, allein schon wegen des Kontrastes zu seinem riesigen 5-Meter-großen Vaters. Wie klein und zerbrechlich er doch im Vergleich wirkt, obwohl er inzwischen sicher auch bereits die zwei Meter überschritten haben dürfte. Die Rothschild Giraffen sind einfach sehr majestätische und beeindruckende Tiere!

Im Zentrum des Zoos lebt eine große Gruppe Präriehunde frei im Zoo. Immer wieder laufen einem die Tiere auf den Wegen quasi über die Füße. Sich auf eine Bank zu setzen und den agilen Tieren zuzusehen, lohnt sich immer. Sie sind wachsam, gesellig und – Entschuldigung – verfressen. Bei meinem Besuch hatten sie sicher zwei Dutzend Jungtiere und so sind es denn auch etwas viele Fotos geworden…

Die Präriehunde könnt ihr auf meinem Youtube-Kanal auch in Aktion erleben. Schaut Euch gerne das Video an, das ich aufgrund seiner Datengröße nicht in diesen Blog einbauen kann.

Im Artenschutzzentrum leben die Kirk Dikdiks. Die nur 30 cm kleinen Gazellen sind sehr scheu und bei meinen vorangegangenen Besuchen konnte ich kaum schöne Bilder von ihnen machen. Doch wenn man, weil man ja über Nacht bleibt, der letzte Besucher ist und die nette Tierpflegerin überzeugen kann, nur noch fünf Minuten offen zu lassen, dann kommen auch diese Tiere zur Ruhe. Auf dem Boden sitzend konnte ich dann einige schöne Bilder machen – schaut Euch den kleinen Rüssel an!

Als Fotograf liebe ich es, Tiergesichter in Szene zu setzen. Diese drücken für mich immer wieder die Schönheit der Natur in Gänze und zugleich die Individualität eines jeden Individums aus. Auch dazu hatte ich wieder Gelegenheit, etwa bei den Erdmännchen. den Alpakas, den Straussen, dem Nashorn oder im Humboldthaus.

Ob Baumstachler, mein Patentier, der Westliche Rote Panda, die Vikunjas, die Rückenstreifenkapuziner, der Kappengibbon, Nashorn, Tiger,  Nandu, Strausse und vieles mehr. Es gibt so viel zu entdecken, so kommt hier der Rest in einer gemischten Galerie:

Was wäre eigentlich, wenn alle Zootiere Urlaub hätten? Wäre es dann “stinklangweilig” im Zoo? Na ja, lest gerne Teil 3 meiner Trilogie zu diesem Löwenlodgebesuch in Schwerin! Viel Spaß dabei!

Was sind Eure schönsten Momente im Zoo Schwerin?

Wie hat es Euch dort insgesamt gefallen?

Ich freue mich natürlich auf Eure Kommentare und Euer Feedback.

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