Mein nächster Besuch führte mich am 17.März wieder in den Zoo Arche Noah nach Grömitz. Dabei wollte ich zunächst nach den Tieren schauen, die ich bei meinem ersten Besuch gar nicht aufgesucht hatte oder die einfach nicht “kooperieren” wollten.
Dieses Unterfangen erwies als gar nicht so einfach, denn einige Gehege ließen das Fotografieren einfach nicht zu und einige Tiere schliefen erneut die ganze Zeit und verließen ihren Stall nicht. So ist es halt, der Fotograf kommt mit Ideen, die Realisierung bestimmen die Modelle – das gehört dazu.
Erfolg hatte ich schließlich im dritten Anlauf (nach 4 Stunden Wartezeit) bei den wunderschönen Rotluchsen. diese faszinierenden Großkatzen habe ich sicher nicht zum letzten Mal aufgesucht. Die Fotos sind nur ein Einstieg, aber immerhin der ist gemacht.
Im Haustierrevier gab es Alpaka-Nachwuchs, der sicher erst ein paar Stunden alt war. Der oder die kleine war noch feucht und wackelig auf den Beinen, fand aber bei Mama schnell die “Milchbar” und machte einen gesunden Eindruck. Solche Momente sind natürlich immer schön mitzuerleben.
Ein Erlebnis ist immer auch die Fütterung der Seehunde, die diesmal eine Grundschulklasse, die zu Besuch war, vornehmen durfte. Mir hat an diesem Tag dabei vor allem die Versammlung der zahlreichen “Zoobewohner” gefallen, die als ständige Gäste hier leben – die Möwen. Schon einige Minuten vor Fütterungsbeginn kreisten ca. 50-60 Möwen über dem Gelände und versuchten, ebenfalls einen Fisch zu ergattern. Ihre lauten Rufe hallten über das Gelände. Ich finde solche Fotomotive immer sehr schön und empfinde sie als dankenswerte Zugabe zu eigentlichen Modellen.
Die alternde Löwin war mir bei meinem ersten Besuch zwei Wochen zuvor nicht aufgefallen. Im Alter wächst ihr offenbar eine Mähne, so dass man sie auch für einen Kater halten könnte. Aber wer fragt, der bekommt vom sehr netten Zoopersonal jederzeit Auskunft und so lernt man immer auch dazu. So soll es doch sein.
Als Fotograf findet man natürlich auf dem Weg immer noch das ein oder andere Motiv, an dem man Freude hat. Hier sind also noch ein paar Bilder, die “auf dem Weg” entstanden sind.
Zum Abschluss habe ich wieder an meinem Lieblingsplatz in diesem Zoo Platz genommen: Einem Liegestuhl am Seehundebecken!
Schon auf der ersten Runde hatte ich einige Bilder gemacht, jetzt konnte ich genau neben einem Seehund Platz nehmen, der – wie alle anderen auch – am Ufer lag und sich sonnte. Eine Stunde lang sahen wir uns immer wieder an und genossen beide die warme Frühjahrssonne und die Ruhe. Ein wunderbarer Abschluss diese Tages!
Für mich geht es sicher bald wieder in den Zoo Arche Noah nach Grömitz.
Natürlich bin wieder gespannt auf Eure Erfahrungen und Kommentare. Wenn ihr mich weiterhin durch die Zoos oder auch durch die Natur begleiten wollt, dann abonniert am besten diesen Blog oder folgt mir auf Instagram.
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Die Veröffentlichung dieser Fotos erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Zoos Arche Noah in Grömitz, wofür ich mich herzlich bedanke.




















































































































